Im Dschungelcamp wird es pünktlich zum Jubiläum spannende Neuerungen geben. Doch kurz vor Beginn der zehnten Staffel packt Ex-Kandidat Jochen Bendel (48) aus: Damit die Show nicht langweilig wird, greifen die Produzenten scheinbar auf Manipulation und Psychoterror zurück.

Jochen Bendel
WENN
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Die bisherigen Kandidatenkombinationen der RTL-Realityshow sorgten stets für ausgefallene TV-Momente und nicht selten kam es zu dramatischen Konflikten oder Liebesbeziehungen zwischen den Bewohnern. Dschungel-Dritter Jochen Bendel verriet der OK! nun: "Alles wird gesteuert, indem Impulse freigesetzt werden, die bestimmte Reaktionen hervorrufen. So lassen sich Handlung und Dramaturgie bestimmen." Am einfachsten sei diese Manipulation über die Nahrungsmittelrationen zu erreichen. "Als einen Tag lang überhaupt nichts passiert war, kam das Essen einfach nicht", erinnerte sich der Moderator. Sein eindeutiges Resümee: "Darin liegt der Psycho-Terror im Dschungel. Du bist ausgeliefert."

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RTL / Stefan Menne
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Als Gastgeber der letzten Big Brother-Staffel kennt sich der 48-Jährige mit den Gepflogenheiten in diesem Business aus. "Jeder hat eine bestimmte Funktion, danach wird gecastet. Du wirst zur Spielfigur", gestand er.

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sixx/Martin Saumweber
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Ist dies etwa das Erfolgsgeheimnis des "Dschungelcamps"? Scheinbar gilt auch für "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" die eiskalte Analyse des 48-Jährigen: "So funktioniert Reality-TV! Da wird nichts dem Zufall überlassen."