Gestern hatte Sophia Wollersheim (28) noch allen Grund zur Freude: Neben Thorsten Legat (47) und Menderes (32), gelang auch ihr der Einzug in das Dschungelcamp-Finale. Nicht ganz unschuldig daran war mit Sicherheit der Unterhaltungsfaktor, für den sie stets mit ihren Lästereien über andere Promis gesorgt hat. Zuletzt bezeichnete sie Adam sucht Eva-Kandidatin, Edona James, als "Transe". Jetzt bricht das "Läster-Opfer" ihr Schweigen und erzählt Promiflash exklusiv, was das Wort in ihr ausgelöst hat und welche Konsequenzen sie daraus zieht.

Edona James
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Edona James

"Ich habe bei der Polizei eine Anzeige erstattet und zusätzlich über meinen Anwalt", verrät Edona im Gespräch mit Promiflash. Die Sängerin mit albanischen Wurzeln fühlt sich von Sophias Worten sehr verletzt: "Jeder in Deutschland weiß, wer mit 'Transe' gemeint ist. Das empfinde ich als bodenlose Frechheit, weil ich sie auch persönlich kenne. Sie war eigentlich immer sehr nett zu mir, ich hatte mit dieser Frau nie ein Problem. Nur jetzt geht es darum, dass ich so etwas nicht zulasse. Ich bin auch eine Person des öffentlichen Lebens und ich sehe nicht ein, dass sie so etwas in aller Öffentlichkeit sagt. Sie kann froh sein, dass ich dieses Jahr nicht im Dschungel bin, sonst wäre es echt eskaliert."

Jenny Elvers und Sophia Wollersheim
RTL / Stefan Menne
Jenny Elvers und Sophia Wollersheim

Statt auf Eskalation setzt Edona letztendlich auf ihren Anwalt und will vor Gericht ziehen, denn ihre Sexualität ist für sie ein sensibles Thema: "Ich bin keine 'Transe', ich bin eine Frau, seitdem ich 16 bin. Im Pass steht auch, dass ich eine Frau bin. Dass ich darüber rede, dass ich mal transsexuell war, ist eine andere Sache. Keiner gibt ihr das Recht, mich 'Transe' zu nennen!"

Edona James
Facebook / Edona James
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Von Sophia selbst, gibt es bisher keine Stellungnahme, denn sie sitzt - vermutlich noch ahnungslos - im australischen Urwald. Ihr Anwalt, Stephan Mathé, sagt Promiflash gegenüber jedoch: "Natürlich ist auch der Dschungel kein rechtsfreier Raum und Beleidigungen oder Verleumdungen haben auch dort nichts zu suchen. Fängt man nun aber an, jedes Wort eines Kandidaten auf die juristische Goldwaage zu legen, gäbe es künftig solche Formate nicht mehr." In den folgenden Tagen und Wochen dürfte deutlich werden, wie viel Gewicht dieses Argument hat und ob es tatsächlich zu einer Gerichtsverhandlung kommt.