Boykott gegen Superstar Beyoncé (34): Mitglieder einer Polizeigewerkschaft im US-Bundesstaat Florida haben einstimmig entschlossen, nicht freiwillig für den Konzert-Auftakt von Queen Bees "Formation"-Welttournee am 27. April zu arbeiten.

Wie Gewerkschaftsführer Javier Ortiz dem Sender CBS mitteilte, werden alle Mitglieder der "Miami Fraternal Order of Police" Beyoncé boykottieren. Üblicherweise werden öffentliche Veranstaltungen in Miami von Beamten überwacht, die sich freiwillig zum Dienst gemeldet haben. Das Stadion, in dem zu Beyoncés Konzert bis zu 37.000 Menschen Platz hätten, wird allerdings nicht zu einer sicherheitsfreien Zone: Der Gewerkschaftschef Ortiz repräsentiert nicht die Stadt Miami, die immer noch genug Polizisten für den Auftritt im April stellen kann.

Grund der Aufregung ist Beyoncés aktuell so scharfe Kritik an den Behörden, die sich ihrer Meinung nach zu wenig um die Belange der schwarzen US-Bevölkerung kümmern würden. In ihrem Video zu "Formation" tanzt die Diva inmitten schwarzer Opfer von Polizeigewalt und kritisiert mit ihrem neuen Clip vor allem die Ignoranz der Behörden im Bezug auf die Schicksale schwarzer US-Bürger.

Bruce Jenner mit Kris, Kim, Khloe, Kourtney und Robert Kardashian
Getty Images
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Die Paare Beyoncé und Jay-Z sowie Kanye West und Kim Kardashian bei den BET-Awards 2012
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Beyoncé zwischen ihren Eltern Mathew und Tina Knowles bei einem Event im Jahr 2005
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