So mancher gefragte Hollywood-Star schämt sich für seine Karriereanfänge. Denn auch eine spätere Berühmtheit fängt einmal klein an und nimmt dabei nicht selten, was man kriegen kann. Peinliche Gast-Auftritt in schlechten Filmen oder Horrorstreifen sind nur zwei Beispiele, mit was sich die Betroffenen in jungen Jahren so blamiert haben könnten. Auch Anne Hathaway (33) arbeitete lange daran, dahin zu kommen, wo sie jetzt ist. Doch sie blickt offenbar eher nostalgisch als beschämt auf vergangene Projekte zurück. Eins davon will sie jetzt nämlich wieder aufleben lassen - "Plötzlich Prinzessin".

Anne Hathaway
Rex Features / Rex Features / ActionPress
Anne Hathaway

2001 nahm das Disney-Märchen seinen Anfang und Anne entdeckte als Mia Thermopolis, dass sie in Wirklichkeit eine Prinzessin ist. Das Problem - sie sieht so gar nicht königlich aus und auch ihr Benehmen könnte nicht weiter vom strengen Hofzeremoniell Genoviens entfernt sein. Damit nimmt die etwas andere Variante vom "Aschenputtel" ihren Lauf. 2004 kam mit "Plötzlich Prinzessin 2" die Fortsetzung und jetzt plant Anne Hathaway einen weiteren Teil.

Anne Hathaway
Paul Hebert/Press Line/Splash N
Anne Hathaway

Das verriet jetzt kein anderer als der Regisseur der beiden Filme, Garry Marshall (81), höchstpersönlich im People-Interview: "Ich habe mich vor einigen Wochen mit Anne Hathaway getroffen und es sieht so aus, als wolle sie 'Plötzlich Prinzessin 3' in Angriff nehmen. Anne Hathaway ist gerade hochschwanger, deshalb müssen wir warten, bis ihr Baby da ist und dann, denke ich, können wir loslegen." Anne ist anscheinend Feuer und Flamme von der Idee und möchte sich, sobald sie sich von der Geburt erholt und etwas Zeit mit ihrem Kind verbracht hat, in das Projekt stürzen.

Anne Hathaway und Chris Pine
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Anne Hathaway und Chris Pine

Allerdings muss ein Studio dem Plan erst einmal offiziell zustimmen. Doch wenn die Oscar-Preisträgerin und der Regisseur, der unter anderem auch bei "Pretty Woman" Regie führte, dahinter stehen, sollte dem doch hoffentlich nicht allzu viel im Wege stehen. Und vielleicht kommt dann sogar Star Trek-Star Chris Pine (35) zurück, der im zweiten Film mitspielte und ein Fan-Liebling wurde. Er hatte in der Vergangenheit bereits angedeutet, der Vorstellung gegenüber, erneut Lord Nicholas Devereaux darzustellen, nicht abgeneigt zu sein.