Dass es einmal solche Negativ-Schlagzeilen über DAS britische Vorzeigepaar geben würde, hätte man sich bei der international gefeierten Hochzeit im Jahr 2011 noch nicht vorstellen können. Prinz William (33) und Herzogin Kate (34) seien faul, arbeitsscheu und verschwenderisch, heißt es seitens ihrer Kritiker in den vergangenen Wochen immer wieder. Jetzt äußerte sich Prinz William erstmals zu den Vorwürfen.

Herzogin Kate, Prinz William, Prinz George und Prinzessin Charlotte
John Stillwell - WPA Pool/Getty Images
Herzogin Kate, Prinz William, Prinz George und Prinzessin Charlotte

Seien es ein privater Hubschrauberflug im Wert von umgerechnet 4000 Euro, ein teurer Familienurlaub oder ihr öffentlicher Auftritt in Echtpelzhandschuhen für 380 Euro, Kritiker von Herzogin Kate finden in letzter Zeit regelmäßig einen Grund sich zu echauffieren. Die eigentlich so beliebte Mutter von Prinz George (2) und Prinzessin Charlotte muss sich seit Neuestem immer wieder über Negativ-News ärgern. Doch nicht nur der luxuriöse Lifestyle wird angeprangert, sondern auch der Fakt, dass nach Meinung der Masse nicht genug dafür getan wird. Prinz William arbeite zu wenig, heißt es. Die Anzahl seiner öffentlichen Auftritte (122 im Jahr 2015) und der übernommenen Schichten für die East Anglian Air Ambulance seien zu gering.

Herzogin Kate und Prinz William
Getty Images
Herzogin Kate und Prinz William

Im Interview mit ITV äußerte sich der Herzog von Cambridge jetzt zu den Anschuldigungen. Ob ihn das frustriere, wollte Nachrichtensprecher Mark Austin wissen: "Das gehört zu meinem Job", erklärte der 33-Jährige, ohne weiter auf die Klatsch- und Tratschblätter Großbritanniens einzugehen. Stattdessen lieferte er eine Erklärung: Die Arbeit für seine Stiftung "United For Wildlife", mit der er für den Schutz gefährdeter Arten kämpft, nehme viel Zeit in Anspruch:

Prinz William
Matt Dunham / Empics / ActionPress
Prinz William

"Ich will nicht 45 oder 50 Jahre alt werden und merken, dass ich zwar hätte etwas sagen können, es aber nicht gemacht habe, weil ich Angst davor hatte, was die Leute denken oder sagen könnten." Es sind eben nicht die öffentlichen, repräsentativen Tätigkeiten, die William zu einem echten Thronfolger machen.