Viele Fans von Wladimir Klitschko (40) dürften sich nur allzu gut an seinen großen Kampf gegen Box-Champion Tyson Fury vom 28. November 2015 zurückerinnern. Entgegen allen Erwartungen musste sich der ehemalige Weltmeister gegen seinen Gegner geschlagen geben, all seine Titel abtreten. Doch Fury hat jetzt eine verwirrende Theorie aufgestellt, die die Niederlage seines Kollegen erklären soll.

Wladimir Klitschko und Tyson Fury
Patrick Hoffmann/WENN.com
Wladimir Klitschko und Tyson Fury

"Man weiß nicht, was es für einen Effekt auf die Gedanken eines Mannes hat, wenn er geschlagen wird, obwohl er sich für unschlagbar hält. Aber ich denke, dass er in Deutschland vielleicht absichtlich verloren hat - und darüber habe ich nachgedacht", erklärte der erfolgreiche Brite jetzt im Interview mit BILD. Doch diese Vermutung kommt nicht etwa aus dem Nichts, sondern ist gut durchdacht, wie der Boxer weiter erklärt: "Wenn ich zurücktrete und nicht gegen ihn antrete, bekommt er seine Gürtel sowieso zurück. Das steht im Vertrag. Wenn ich noch einmal gegen ihn kämpfe und er knockt mich in zehn Sekunden - oder wann auch immer - aus, wird er zum dritten Mal Schwergewichts-Champion. Das haben nicht viele geschafft - nur Leute wie Muhammad Ali." War Klitschkos Niederlage also tatsächlich ein geplanter Schachzug, um irgendwann zu einem wahren Champion aufzusteigen?

Tyson Fury
Patrik Stollarz / Getty
Tyson Fury

Zudem könnte auch Geld eine Rolle spielen, schließlich bestehe Klitschko jetzt auf einen Rückkampf, der am 9. Juli in Manchester ausgetragen wird. Ob er seinen Gegner dann tatsächlich besiegen kann, bleibt abzuwarten.

Tyson Fury
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