Wieder Trubel um Prinz Marcus von Anhalt (49). Nachdem der Businessmann vor gut zwei Jahren infolge von Steuerhinterziehung in Untersuchungshaft der JVA Augsburg-Gablingen gesetzt wurde, hätte er mittlerweile nach einem Beschluss des Oberlandesgerichtes München längst entlassen werden sollen. Doch der Justiz-Zoff geht in eine neue Runde, der Prinz bleibt weiterhin gefangen. Und das alles wegen eines fehlenden Reisepasses!

Prinz Marcus von Anhalt
WENN
Prinz Marcus von Anhalt

Wie eine Pressemitteilung des zuständigen Rechtsbeistandes belegt, soll der Protz-Prinz weiterhin hinter Gittern bleiben. Nachdem er sich in Form von Revision beim Bundesgerichtshof gegen das Verfahren erfolgreich zur Wehr setzte, zahlte er eine Sicherheitsleistung von 200.000,00 Euro für die Freiheit. Trotz alledem bleiben ihm die Türen der Zelle verschlossen. Denn: Marcus soll einen 3. Reisepass vorlegen, den er angeblich nicht besitze. Für ihn eine untragbare Forderung: "Hier wird mit den übelsten Mitteln gearbeitet, um mich weiterhin rechtswidrig im bayerischen Gefängnis festzuhalten. Den laut Grundgesetz gültigen Freiheitsanspruch für jeden Bürger gilt für den Prinzen offenbar nicht", beschwert er sich in einem Statement und klagt weiter an: "Ich kämpfe an allen Fronten gegen die miserablen Zustände der Augsburger Justiz."

Prinz Marcus von Anhalt
WENN
Prinz Marcus von Anhalt

Bislang aber ohne Erfolg. Am 17. Mai werden die Verhandlungen neu aufgerollt. Wenn alles schlecht läuft, könnte der Prinz noch bis zum 28. Juli auf eine Entscheidung warten müssen.

Prinz Marcus von Anhalt vor einem Luxusschlitten
WENN
Prinz Marcus von Anhalt vor einem Luxusschlitten