Demi Lovato (23) und Nick Jonas (23) haben verkündet, dass sie ihre Konzerttermine im US-Bundesstaat North Carolina wegen eines die transsexuelle Szene diskriminierenden Gesetzes, das kürzlich verabschiedet wurde, absagen.

Im März dieses Jahres trat die "House Bill 2" (HB2) in North Carolina in Kraft. Es zwingt transsexuelle Bürger dazu, die öffentliche Toilette entsprechend ihres Geschlechts zu wählen, mit dem sie geboren wurden. Ihnen wird also im Alltag ein großer Teil der selbstbestimmten Identität genommen. Eine Transgender-Frau, die als Mann geboren wurde, müsste somit per Gesetz das Männerklo benutzen. Ein Zustand, den Demi und Nick nicht akzeptieren, wie Demi auf Instagram verkündete: "Nach langer Überlegung haben wir uns dazu entschlossen, die Shows zu canceln. Eins unserer Anliegen ist es, eine Atmosphäre zu schaffen, in der sich alle Konzertbesucher gleichwertig, verstanden und akzeptiert fühlen - so, wie sie sind", hieß es in der Ankündigung. Damit wolle das Duo ein politisches Zeichen gegen Diskriminierung setzen.

Es wäre nicht das erste Zeichen, das Stars im Kampf um Gleichberechtigung setzen würden.

Wilmer Valderrama und Demi Lovato, Februar 2016
Getty Images
Wilmer Valderrama und Demi Lovato, Februar 2016
Joe Jonas und Sophie Turner bei der Vanity Fair Oscar-Party 2019
Getty Images
Joe Jonas und Sophie Turner bei der Vanity Fair Oscar-Party 2019
Musikerin Demi Lovato bei den Billboard Music Awards 2018
LISA O'CONNOR/AFP/Getty Images
Musikerin Demi Lovato bei den Billboard Music Awards 2018


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