Eigentlich sollte Bryan Adams (56) am kommenden Donnerstag im Mississippi Coast Coliseum ein Konzert geben. Doch nun - kurz vorher - sagt der "Summer of 69"-Sänger seinen Auftritt aufgrund der Verabschiedung eines diskriminierenden Gesetzes in jenem Staat ab.

Bryan Adams
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Der kanadische Sänger lehnt sich mit seiner Konzert-Absage gegen das "Religious Liberty"-Gesetz auf. Es erlaubt Personen, Geschäften oder religiösen Organisationen, ihre Dienste homosexuellen Menschen zu verwehren. Auch alleinerziehende Mütter oder Menschen, die die "religiösen Gefühle" von jemandem verletzten, schließt das Gesetz mit ein. Auf seiner Facebook-Seite postet der Rockstar: "Ich kann nicht guten Gewissens in einem Staat auftreten, in dem bestimmten Menschen aufgrund ihrer sexuellen Orientierung ihre Menschenrechte verwehrt werden." Weiter schreibt er: "Hoffentlich wird Mississippi umdenken, sodass ich bald wiederkommen und für meine vielen Fans auftreten kann."

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Letzten Freitag erst sagte Rock-Legende Bruce Springsteen (66) sein Konzert in Greensboro wenige Stunden vor Beginn ab. Der Grund dafür war ebenfalls ein neues Gesetz im US-Bundesstaat North Carolina, das die Rechte der Nutzung öffentlicher Toiletten für Transsexuelle einschränkte.

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George Pimentel / Kontributor
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