Nach seiner rund zweijährigen Offiziersausbildung an der Royal Military Academy Sandhurst war Prinz Harry (31) zweimal als Soldat an Auslandseinsätzen in Afghanistan beteiligt. Von Mitte Dezember 2007 bis Ende Februar 2008 war der Royal zehn Wochen lang im südlichen Afghanistan stationiert. In einem Interview spricht Harry nun über die psychologische Unterstützung, die ihm nach dem Militäreinsatz zuteil wurde.

Prinz Harry
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Während einer Einsatzschlussbesprechung nach dem Afghanistan-Aufenthalt musste sich der heute 31-Jährige, so wie alle anderen Soldaten auch, psychologischen Tests unterziehen: "Auf dem Rückweg gab es einen Stopp auf Zypern. Dort setzte die Armee einen ein- bis zweitägigen Kurs an, der für jeden einfach wichtig war", offenbart Prinz Harry im Gespräch mit Sky News. Diese Tests und diese Unterstützung sind essenziell für die heimkehrenden Soldaten, im Krieg sehen sie schreckliche Szenen, die sich im Kopf festbrennen: "Sie sind immer da und wenn du mal schlechte Zeiten durchmachst, dann poppen diese furchtbaren Bilder immer wieder auf."

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Prinz Harry gibt dieses Interview im Zusammenhang mit den Invictus Games, einem Sportevent, bei dem verwundete Soldaten im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit stehen. "Ich kann mich froh schätzen, dass ich einige Bilder nicht sehen musste, aber unglücklicherweise gab es auch welche, die ich mit ansehen musste. Nichts, was so schlimm wäre, wie das, was diese Menschen hier durchgemacht haben, aber ja, es gibt da einen Teil von mir, der sich gut vorstellen kann, was sie durchmachen müssen", erzählt der Rothaarige außerdem in Bezug auf die Veteranen.

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Mittlerweile hat Prinz Harry seine Militär-Laufbahn beendet.