Sauer: Prinz Harry will nicht mit Andrew verglichen werden

Sauer: Prinz Harry will nicht mit Andrew verglichen werden

- Louisa Riepe
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Prinz Harry (41) ist frustriert über die anhaltenden Vergleiche mit seinem Onkel Andrew (66). Wie das Magazin People berichtet, kann der Herzog von Sussex die Parallelen, die einige Leute zwischen ihm und dem in Ungnade gefallenen Ex-Royal ziehen, nicht nachvollziehen. "Er war frustriert über die Vergleiche", erklärte eine interne Quelle gegenüber dem Magazin. Diese Gegenüberstellung sei von Anfang an unfair gewesen. "Es war nie fair, sie in einen Topf zu werfen", stellte der Insider klar und betonte: "Harry diente seinem Land, machte seinen Job gut und war nie in irgendwelche Fehltritte verwickelt." Trotzdem habe Harry seinen Personenschutz und seine Unterkunft verloren, während Andrew jahrelang geschützt worden sei.

Die Quelle wies darauf hin, dass Harrys Haltung in dieser Angelegenheit seiner gesamten Persönlichkeit entspricht. "Harry glaubt an Gerechtigkeit und Verantwortung", so der Insider weiter. Das zeige sich auch in seinen Auseinandersetzungen mit britischen Boulevardmedien vor Gericht in den vergangenen Jahren. Als Harry und Meghan (44) 2020 ihre royalen Pflichten aufgaben, hatten die beiden durchaus diskutiert, ob sie ihre Sicherheitsbeamten verlieren könnten. Harry war sich damals jedoch sicher, dass dies nicht passieren würde – schließlich hatte Andrew seinen Personenschutz behalten. Doch letztlich verloren die Sussexes ihre Security.

Dennoch soll Andrews Verhaftung die Sussexes mit Genugtuung erfüllt haben. Wie das Magazin Heat berichtete, hatten Meghan und Harry schon lange das Gefühl, dass sie von den Royals als Sündenböcke benutzt wurden, um von weitaus schwerwiegenderen Angelegenheiten wie Andrew und seinen Verbindungen zu Epstein abzulenken. "Während sie wegen viel weniger gekreuzigt wurden, wurde die Andrew-Situation leise in den Hintergrund gedrängt", sagte ein Insider dem Magazin. Besonders Meghan habe für die nun in Aufruhr geratene königliche Familie wenig Mitleid empfunden. "Die Tatsache, dass dieses Chaos vor Williams und Kates Tür gelandet ist, wird ihnen keine Sympathie von Meghan einbringen. Aus ihrer Sicht haben sie sich für die Seite der Institution entschieden, die das jahrelang zugelassen hat, und jetzt werden sie den Preis für diese Entscheidung zahlen", so die Quelle weiter.

Prinz Harry und Andrew Collage
Collage: Getty Images, Imago
Prinz Harry und Andrew Collage
Prinz Harry, April 2025
Getty Images
Prinz Harry, April 2025
Herzogin Meghan und Prinz Harry besuchen das World Trade Center in New York
Imago
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Sind die ständigen Vergleiche zwischen Prinz Harry und Onkel Andrew fair – oder komplett daneben?