Friedrich Liechtenstein wurde einst durch die eingängige "Supergeil"-Werbung einer Supermarktkette bekannt. Am Pfingstmontag startete er mit seiner TV-Doku "Tankstellen des Glücks" durch. Der 59-Jährige reiste dafür in einem goldenen Oldtimer durch Europa und begab sich auf die Suche nach der Tankstelle mit größtem Romantikfaktor.

Friedrich Liechtenstein
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Am Montag lief die zehnteilige Dokureihe auf arte, in der der "Supergeil"- Opa nach dem Glück in Form einer Tankstelle sucht. Liechtenstein lässt der Tankstelle eine besonders tiefe Bedeutung zukommen und nimmt die Doku unwahrscheinlich ernst: "Gerade in der Provinz da ist es am klarsten, da muss man gar nicht lange reden, die kriegen sofort große leuchtende Augen und sagen: Mein erstes Liebesabenteuer war an der Tankstelle. Mein erstes Bier. Mein erstes Moped. Alles das, was mit der großen weiten Welt zu tun hat, hat an der Tankstelle angefangen", so der Entertainer in Deutschlandradio Kultur.

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Ganz schön tiefgründig für den Mister aus dem "Supergeil"-Video. Die Reihe verspricht jedenfalls viel Melancholie und ist nichts für unromantische Gemüter. Auch der Titelsong "1000 Liter" ist äußerst melancholisch und gefühlsgeladen: "Ich könnt noch tausend Liter tanken. Wär noch immer nicht am Ziel. Nur du bist in meinen Gedanken. Und das ist viel. Orpheus hat sich umgedreht. Den Fehler mache ich nicht. Hörst du diese Hupe hupen? Dreh dich um, denn das bin ich."

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Die Reihe "Tankstellen des Glücks" wurde Pfingstmontag ausgestrahlt und ist in der arte Mediathek abrufbar. Dabei stehen Tankstellen aus Frankreich, Italien, Österreich und Dänemark im Mittelpunkt sowie das eine oder andere prominente Gesicht.

Hört hier den Titelsong "1000 Liter" zu Friedrich Liechtensteins neuer Doku.