Wladimir Klitschko (40) muss zurzeit ganz schön viel einstecken: Erst verlor er den Kampf gegen Tyson Fury und damit auch seinen Weltmeistertitel, dann lief es privat ebenfalls nicht so rund. Ehefrau Hayden Panettiere (26) musste sich erneut wegen postnataler Depressionen in eine Klinik einweisen lassen. Jetzt erlebt Wladimir im Job die nächste herbe Enttäuschung.

Wladimir Klitschko und Tyson Fury
Patrick Hoffmann/WENN.com
Wladimir Klitschko und Tyson Fury

Der Profi-Boxer wollte unbedingt an den olympischen Sommerspielen in Brasilien teilnehmen. In den vergangenen Wochen hatte er stets Interesse bekundet, sein Heimatland, die Ukraine, zu vertreten. Genau vor 20 Jahren hatte er schon einmal Gold im Superschwergewicht bei Olympia in Atlanta geholt. Wladimir betonte immer wieder, dass die Erlebnisse bei den Spielen einzigartig seien und das Größte für einen Sportler. Umso mehr freute sich der Boxer darauf, dieses Jahr wieder dabei sein zu können. Aber jetzt der Rückschlag: Wladimir hat ein Termin-Problem. Denn die Vorraussetzung für die Spiele ist eine Teilnahme beim Qualifikationsturnier Anfang Juli. Das teilte der Box-Weltverband Aiba jetzt offiziell in einer Stellungnahme mit. 26 Plätze werden dann an sogenannte Berufsboxer vergeben. Genau in diesem Zeitraum tritt Wladimir allerdings am 9. Juli gegen Tyson Fury an.

Wladimir Klitschko
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Wladimir Klitschko

Die Revanche gegen den Boxer aus England hat höchste Priorität für Wladimir. Trotzdem hatte er bis zuletzt auf eine Wild-Card für Olympia gehofft. Diese wird es aber laut dem Boxverband nicht geben. Das bedeutet nun also das Olympia-Aus für Wladimir.

Hayden Panettiere und Wladimir Klitschko
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Hayden Panettiere und Wladimir Klitschko