Am Samstagmorgen verbreitete sich die Nachricht wie ein Lauffeuer: Nachdem Muhammad Ali (74) im Krankenhaus mehrere Tage gegen Atemwegsbeschwerden kämpfte, erlag er heute seinen gesundheitlichen Problemen. Im Laufe des Tages wurde schließlich verkündet, dass ein septischer Schock den Tod verursachte. Schon am kommenden Freitag nimmt seine Familie Abschied von der Box-Legende.

Muhammad Ali
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Der Schock über Muhammad Alis Todesnachricht sitzt nicht nur bei seinen Angehörigen, sondern auch bei seinen Fans tief. Daher soll die Trauerfeier auch nicht nur für Familienmitglieder zugänglich sein. Vielmehr sollen sich alle Bewunderer auf einer öffentlichen Beerdigung von ihrem Idol verabschieden können. In seiner Geburtsstadt Louisville im US-Bundesstaat Kentucky wird bereits am kommenden Freitag eine ganz besondere Gedenkfeier ausgerichtet: "Ein großer Trauerzug wird Ali durch die Straßen Louisville führen, damit jeder aus der ganzen Welt, der dabei sein möchte, sich von ihm verabschieden kann", verkündet sein Pressesprecher Bob Gunnell im Guardian.

Muhammad Ali, Boxlegende
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Muhammad Ali, Boxlegende

Doch damit nicht genug: In einer 20.000 Menschen fassenden Arena wird nicht nur Ex-Präsident Bill Clinton (69) eine Trauerrede halten, sondern Geistliche unterschiedlicher Religionen werden durch die Zeremonie führen. Damit endet das Leben des Boxers genau so, wie auch seine Karriere war: Legendär.

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