Christina Grimmie hatte ihr Leben noch vor sich, doch während der Ausübung ihrer größten Leidenschaft setzte ein Freund dem Ganzen mit nur wenigen Schüssen ein Ende! So heißt es zumindest in neuesten Berichten. Denn wie jetzt bekannt wurde, soll die The Voice-Kandidatin, die in Folge einer kaltblütigen Tat viel zu früh sterben musste, ihren Todesschützen gekannt haben.

Christina Grimmie bei den Radio Disney Music Awards 2016 in Los Angeles
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Christina Grimmie bei den Radio Disney Music Awards 2016 in Los Angeles

Destiny Rivera wollte sich eigentlich nur ein handgeschriebenes Autogramm und ein Foto ihres großen Idols sichern, stattdessen erlebte sie eine grauenvolle Schießerei, die Sängerin Christina Grimmie letztendlich das Leben kostete. Auch wenn sie sich nicht an jeden Moment des Abends erinnern könne, habe sie ein Detail besonders verwundert. Nur kurz, bevor die Todesschüsse fielen, soll Christina ihren Täter nämlich "mit offenen Armen und einem Enthusiasmus empfangen haben, mit dem man üblicherweise nur enge Freunde begrüßt." Gegenüber dem People Magazine erklärte sie außerdem, dass ihr Kevin L. bereits in der Schlange aufgefallen sei: "Ich habe mit den Mädels hinter uns gesprochen und genau vor uns war ein Typ, mit dem ich einfach eine Unterhaltung hätte beginnen können. Ich tat es aber nicht, weil er nicht danach aussah, als hätte er Lust darauf. Er schaute auf den Boden und bewegte seinen Körper", schilderte sie.

Christina Grimmie bei einem Shop Opening in New York City
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Christina Grimmie bei einem Shop Opening in New York City

Und Riveras Erinnerungen an den Mann aus St. Petersburg in Florida gehen noch weiter. Eines sei ihr nämlich direkt an dem unheimlichen Typen vor ihr aufgefallen: "Er wirkte tatsächlich ein bisschen nervös, aber er war mit sich selbst beschäftigt und sah aus wie jeder andere Konzertbesucher auch."

Christina Grimmie, Sängerin
Facebook / Christina Grimmie
Christina Grimmie, Sängerin

Als die Schüsse fielen, hätte Destiny nur noch rennen können - ohne einen Blick zurück, wie sie später in einem Statement auf ihrer Facebook-Seite offenbarte. Verständlich, nach den grauenvollen Bildern, die sich an jenem Abend in ihr Gehirn gebrannt haben müssen.