Eigentlich müsste man meinen, dass man als Nationalspieler der Deutschen Fußballnationalmannschaft auch nach der aktiven Karriere ausgesorgt hat. Doch einer will offenbar auf Nummer sicher gehen und sich schon für die Post-Profi-Zeit absichern.

Jonas Hector bei der Nationalhymne während der EM 2016
Wagner, Thorsten / ActionPress
Jonas Hector bei der Nationalhymne während der EM 2016

Der junge Mann, der tatsächlich nebenbei BWL am CL3 der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg studiert ist: Jonas Hector (26). Der EM-Held aus dem Italien-Krimi wurde erst spät Profi, will wahrscheinlich auch deshalb dafür sorgen, dass es auch in der entfernten Zukunft weiterhin läuft. Denn bis 2014 war überhaupt nicht klar, dass er tatsächlich mal sein Geld mit dem Fußball verdienen würde. Deshalb büffelt Schlaubi, wie ihn seine Freunde liebevoll nennen, auch nebenbei fleißig für seinen Bachelor in Betriebswirtschaftslehre. Doch wie macht der Kicker das eigentlich? Gibt es keine Anwesenheitspflicht während der Vorlesungen? Der Welt verriet er: "Nein. Da ist man bei mir etwas kulanter. Da es ein Fernstudium ist, muss ich ohnehin nicht so häufig in der Uni erscheinen. Ich bemühe mich aber, so oft da zu sein, wie es geht. Aber momentan hat Fußball noch einen höheren Stellenwert in meinem Leben."

Jonas Hector im EM-Viertelfinale
ActionPress / BPI/REX/Shutterstock
Jonas Hector im EM-Viertelfinale

Übrigens: Hector ist sogar ein richtig guter Student. Trotz Bundesliga- und EM-Stress erzählt er stolz: "Die Klausuren sind gut gelaufen. Ich habe alle bestanden." Na, da steht der Karriere nach der Karriere wohl nichts mehr im Wege.

Jonas Hector beim Testspiel gegen Ungarn im Juni 2016
ActionPress
Jonas Hector beim Testspiel gegen Ungarn im Juni 2016

Und auch optisch ist Hector ein echter Hingucker. Sogar GNTM-Julia würde zum Kicker wohl nicht Nein sagen. Warum? Das seht ihr in dem folgenden Video: