Am Montag geht Gina-Lisa Lohfinks (29) Sexprozess am Berliner Amtsgericht in die nächste - und vermutlich finale - Runde: Nach mehreren Verhandlungsterminen soll endlich das Urteil fallen. Doch im Vorfeld gab es erneut Streit zwischen den beiden Parteien. Nachdem einer der mutmaßlichen Täter im TV sein Schweigen brach und von "einvernehmlichen Sex" sprach, konterte Gina-Lisa via Social Media. Jetzt ziehen die angeblichen Vergewaltiger ihrerseits gegen das Model vor Gericht.

Gina-Lisa Lohfink mit ihren Anwälten während einer Gerichtsverhandlung im Juni 2016
Getty Images / Clemens Bilan
Gina-Lisa Lohfink mit ihren Anwälten während einer Gerichtsverhandlung im Juni 2016

Was war passiert: Sebastian Pinto hatte Anfang der Woche im Sat.1-Frühstücksfernsehen Stellung zu den Beschuldigungen und Ereignissen bezogen. In dem Interview beteuerte der junge Mann, dass an dem verhängnisvollen Abend im Juni 2012 keine Drogen im Spiel waren und es keine Vergewaltigung gegeben habe. "Ich habe nicht eine Sekunde gedacht, dass sich das 'Hör auf' auf den Sex beziehen könnte. Sie hat gesagt, 'Komm nicht so nah mit der Kamera, hör auf zu filmen'", so der Berliner. Das wollte Gina-Lisa nicht auf sich sitzen lassen und ließ ihre Fans via Facebook wissen: "Es haben mir in meinem Leben so viele Menschen schon weh getan. Aber ich glaube an den lieben Gott und jeder wird seine Strafe bekommen."

Gina-Lisa Lohfink bei der Feier zum 80. Jubiläum von Langnese in Hamburg
Schultz-Coulon/WENN.com
Gina-Lisa Lohfink bei der Feier zum 80. Jubiläum von Langnese in Hamburg

Direkt nach der Tat hatte die ehemalige GNTM-Teilnehmerin Anzeige gegen die beiden Männer erstattet, die jedoch im Mai 2014 fallen gelassen wurde. Grund: Die Staatsanwaltschaft glaubte dem Model nicht und klagte wiederum Gina-Lisa an, die Männer fälschlich der Vergewaltigung bezichtigt zu haben. Und jetzt kommt es noch dicker für das Model: Wie die Bild berichtet, erstatteten jetzt neben der Staatsanwaltschaft auch Sebastian Pinto und der andere mutmaßliche Täter Anzeige gegen Gina-Lisa. Sie werfen ihr falsche Verdächtigung, Verleumdung, Beleidigung und üble Nachrede vor. Das letzte Wort scheint in diesem verworrenen Fall noch lange nicht gesprochen zu sein.

Gina-Lisa Lohfink bei der Echo-Verleihung im April 2016
Ralf Succo/WENN.com
Gina-Lisa Lohfink bei der Echo-Verleihung im April 2016

Es ist nicht das erste Sex-Tape von Gina-Lisa, das in die Öffentlichkeit gelang. Seht im Video am Ende des Artikels, wie ihr damaliger Freund heute zu der Sache steht.