Die Video Music Awards sprühten in diesem Jahr förmlich vor lauter Sex-Appeal: Vor allem die Performance von Britney Spears (34) sorgte im Internet für jede Menge Furore. Ihr lasziver Auftritt im superknappen Einteiler, bei dem sie Rapper G-Eazy keck in den Schritt griff, hat nun ein bitteres Nachspiel. Denn der Sender MTV sieht sich mit einer Vielzahl an Beschwerden konfrontiert.

Britney Spears und G-Eazy bei den VMAs 2016
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Britney Spears und G-Eazy bei den VMAs 2016

Viele Eltern trauten am Sonntagabend ihren Augen kaum, als sie Britney Spears' VMA-Comeback auf dem Bildschirm verfolgten. Die sexy Performance der Sängerin kam bei den Erziehungsberechtigten alles andere als gut an. "MTV muss sich langsam mal entscheiden, wie sie zu der Sexualisierung von Frauen stehen: Entweder finden sie das gut, oder sie finden es schlecht", fasst ein Sprecher des Parents Television Council gegenüber Entertainment Weekly die Forderung zusammen. "Die Auftritte der letzten Nacht haben wirklich dafür gesorgt, dass Frauen zum Sex-Symbol degradiert werden", kritisiert er das MTV-Programm.

Britney Spears bei dem VMAs 2001
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Britney Spears bei dem VMAs 2001

Britneys heiße Show-Einlage spaltet auch die Fernsehzuschauer in zwei Lager. So sind sich die Promiflash-Leser in einer Umfrage ebenfalls nicht einig darüber, ob die laszive Choreografie eine Grenze überschritten hat. 395 User und somit 62,7 Prozent sind der Meinung "Ich finde, es hat gut zum Auftritt gepasst". 37,3 Prozent (235 Votes) finden hingegen, dass die Luder-Performance völlig übertrieben war. Für Britney Spears ist diese Diskussion um ihre Konzerte nichts Neues: Auch als sie 2001 mit einer Schlange um den Hals die VMA-Bühne enterte oder 2003 Madonna (58) vor laufenden Kameras küsste, sorgte sie am nächsten Tag für Schlagzeilen.

Britney Spears und Madonna bei den VMAs 2003
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Britney Spears und Madonna bei den VMAs 2003

Schaut euch im Clip an, wie Britney ihrem Idol Madonna zum Geburtstag gratulierte.