Bei den diesjährigen Olympischen Spielen gehörte Simone Biles (19) zu den Shootingstars: Die amerikanische Kunstturnerin holte in Rio de Janeiro vier Goldmedaillen. Doch jetzt hieß es plötzlich, dass Simone gedopt haben soll – das behauptete eine russische Hacker-Gruppe. Jetzt nahm die Athletin erstmals selber Stellung zu den Vorwürfen.

Simone Biles bei der New Yorker Fashion Week
Larry Busacca/Getty Images
Simone Biles bei der New Yorker Fashion Week

Die Hacker-Gruppe "Fancy Bears" hatte auf ihrem Onlineportal eine brisante Ausbeute veröffentlicht: Dokumente, in denen die Welt-Anti-Doping-Behörde WADA genau dokumentierte, was die Olympia-Sportler wann und in welcher Menge eingenommen haben, berichtet Euronews. Demnach soll sich Simone mit Amphetaminen gepusht haben – und das ganz legal. Denn die Turnerin habe eine Sondergenehmigung für die Medikamente von einem Arzt erhalten.

Simone Biles bei der "Sherri Hill Modenschau" in New York
Steve Zak/Getty Images
Simone Biles bei der "Sherri Hill Modenschau" in New York

Auf ihrem Twitter-Account gab die 19-Jährige dazu jetzt ein Statement ab und erklärte, nichts illegales getan zu haben: "Ich habe ADHS und nehme dagegen Medizin, seit ich ein Kind war. Bitte wisst, dass ich an einen sauberen Sport glaube, immer die Regeln befolgt habe, und so weitermachen werden, weil 'Fair Play' entscheidend für den Sport und sehr wichtig für mich ist", schrieb Simone und fügte wenig später in einem weiteren Beitrag hinzu: "ADHS zu haben und dagegen Medizin zu nehmen, ist nichts, für was man sich schämen oder was man geheimhalten müsste."

Simone Biles, Turn-Star
Instagram/Simone Biles
Simone Biles, Turn-Star