Im Oktober durfte Oscar-Preisträger Leonardo DiCaprio (42) sich über eine ganz besondere Ehre freuen. Für seinen Dokumentarfilm "Before the Flood" sprach der Schauspieler mit einigen einflussreichen Persönlichkeiten und besuchte sogar Papst Franziskus I. (79) im Vatikan. Nun wurde diese Ehre auch seinem Mitproduzenten Martin Scorsese (74) zuteil.

Martin Scorsese und Papst Franziskus im Vatikan
Agence / Bestimage / ActionPress
Martin Scorsese und Papst Franziskus im Vatikan

Der Regisseur war für die Vorstellung seines neuen Films "Silence" nach Rom gekommen. Der Streifen behandelt die Verfolgung jesuitischer Missionspriester in Japan im 17. Jahrhundert. Auch der Papst ist selbst Jesuit und so durfte Martin zu einer 15-minütigen Privataudienz zu ihm kommen, berichtet die Nachrichtenagentur dpa. Auch seine Ehefrau und die beiden Töchter waren dabei.

Leonardo Di Caprio und Papst Franziskus I.
Instagram / leonardodicaprio
Leonardo Di Caprio und Papst Franziskus I.

Die katholische Kirche war Martin Scorsese gegenüber aber nicht immer so positiv gestimmt. Sein Film "Die letzte Versuchung Christi" aus den 80er Jahren wurde als blasphemisch kritisiert, denn er handelte von Jesus, der darüber nachdenkt, wie er mit Maria Magdalena hätte glücklich werden können, statt ein Heilsbringer zu sein. Das kam nicht gut an und einige Kirchenmitglieder riefen zum Boykott auf.

Martin Scorsese
WENN
Martin Scorsese

Erfahrt im Video, warum Leonardo DiCaprios Stiefbruder sauer auf ihn ist.