"Zeiten ändern dich" – ob das auch auf die elf Monate Haftstrafe zutrifft, die Rapper Bushido (38) bevorstehen, sollte er sich nicht an seine Bewährungsauflagen halten? Der Musiker akzeptierte bereits im Dezember 2016 den entsprechenden Strafbefehl des Amtsgerichts Tiergarten in Berlin. Laut Sprecher der Strafgerichte soll Bushido die Strafe aufgrund von versuchten Betruges angenommen haben und muss als Auflage der Bewährung eine Geldbuße tätigen.

Der stern berichtete zuerst: Gegen Anis Mohamed Youssef Ferchichi, der als Bushido Rap-Hits wie "Staatsfeind Nr. 1" oder "Sonnenbank Flavor" performt, wurde am 16. Dezember 2016 ein Strafbefehl wegen versuchten Betruges ausgestellt. Auch eine Geldbuße muss der Gangsta-Rapper als Auflage im Rahmen der Bewährung tätigen. Schon vier Tage später wurde die Strafe dann rechtskräftig. Da Bushido den Strafbefehl laut dem Sprecher der Strafgerichte akzeptiert haben soll, wird es nicht zu einem Prozess kommen.

Hintergrund des Strafbefehls ist der vermeintliche Einbruchdiebstahl in Bushidos Aquaristik-Geschäft "Into the Blue" in Berlin im November 2014. Dabei sollen Fische, Korallen und auch Ausstattung im Wert von 175.000 Euro verschwunden sein, sowie ein Tresor mit 185.000 Euro Bargeld. Seiner Versicherung soll der Rapper anschließend einen Schaden in Höhe von 360.000 Euro gemeldet haben. Polizei und Versicherung sollen allerdings hellhörig geworden sein, da die Gesetzesvertreter nur zweifelhafte Einbruchsspuren gefunden hätten. Die Staatsanwaltschaft nahm Ermittlungen wegen Betruges auf. Bushidos Haus in Lichterfelde und seine Villa in Kleinmachnow wurden damals durchsucht.

Bushido, RapperClemens Bilan / Getty
Bushido, Rapper
Bushido auf einem Konzert in DüsseldorfPatrik Stollarz
Bushido auf einem Konzert in Düsseldorf
Bushido, RapperBushido/Facebook
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