Superhelden-Filmemacher Zack Snyder (51) nimmt sich eine Auszeit, um eine Familientragödie zu verarbeiten. Seine 20-jährige Tochter Autumn hatte im März Selbstmord begangen. Er tritt nun von seinem Job als Regisseur von "Justice League" zurück!

"In meiner Vorstellung war es ein befreiender Gedanke, zurück zur Arbeit zu gehen, um mich selbst darin zu begraben und zu sehen, ob das ein Ausweg wäre", sagte er zu The Hollywood Reporter. Doch in den letzten zwei Monaten kam er zu einem anderen Schluss. "Ich habe entschieden, von dem Film zurückzutreten, um bei meiner Familie zu sein. Bei meinen Kindern, die mich jetzt wirklich brauchen. Sie haben alle eine schwere Zeit. Ich habe eine schwere Zeit", äußerte er. Seine Frau und Co-Produzentin Deborah nimmt sich ebenfalls eine Pause. Nach dem Vorfall wurden die Dreharbeiten für zwei Wochen auf Eis gelegt. Zack sei aber auch jetzt nicht in der Verfassung, weiter an dem Projekt zu arbeiten.

Der US-Amerikaner bat seinen Kollegen Joss Whedon (52), sich um den Rest der Produktion zu kümmern. Dieser hatte auch schon die Leitung bei "Batgirl". "Ich glaube, trotz dieser Tragödie werden wir einen tollen Film machen", sagte der Produktionspräsident von Warner Bros, Toby Emmerich, gegenüber dem Online-Magazin. Am 17. November 2017 soll der Fantasy-Film in die Kinos kommen.

Zack Snyder bei der Premiere von "Batman vs. Superman" in New YorkMike Coppola / Staff / Getty Images
Zack Snyder bei der Premiere von "Batman vs. Superman" in New York
Zack Snyder und Deborah Snyder bei der Premiere von "Batman vs. Superman" in LondonJeff Spicer / Freier Fotograf / Getty Images
Zack Snyder und Deborah Snyder bei der Premiere von "Batman vs. Superman" in London
Toby Emmerich bei den OscarsRandy Shropshire / Freier Fotograf / Getty Images
Toby Emmerich bei den Oscars


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