Starkes Zeichen gegen Rassismus! In den letzten Tagen haben zahlreiche Footballspieler verschiedener Teams still gegen US-Präsident Donald Trump (71) und Rassismus protestiert. Sie knieten oder setzten sich bei der amerikanischen Nationalhymne demonstrativ hin. Nun haben sich Pharrell Williams (44) und Stevie Wonder (67) dem Protest angeschlossen.

Für US-Amerikaner haben Flagge und Nationalhymne eine wichtige Bedeutung. Täglich wird in Schulen und öffentlichen Einrichtungen der "Pledge of Allegiance" gesprochen, in dem Fahne und Land die Treue geschworen werden. Die Spieler der Football-Liga haben nun ein Zeichen gesetzt. Vor jedem Spiel wird die Nationalhymne gespielt, doch anstelle andächtig zu stehen, knieten oder setzten sich viele Sportler hin – ein stummer Protest gegen den wachsenden Rassismus im Land. Bei einem Konzert zog Pharrell Williams nun nach: Er kniete sich unter viel Applaus auf die Bühne und sagte dem Publikum: "Wenn ich hier für die Menschen aus meiner Stadt, für die Menschen aus meinem Staat, auf die Knie gehe, dann ist es das, wofür die Flagge steht."

Auch Stevie Wonder und sein Sohn Kwame Morris (29) knieten sich bei ihrem Auftritt auf dem Global Citizen Festival in New York hin. Die Musik-Legende fand klare Worte für die rassistische Bewegung in den USA: "Ich habe Hass durch die Straßen marschieren sehen, verkleidet als ein Schrei nach Gleichberechtigung." Seine Frage: "Was werden wir dagegen tun?"

Pharrell WilliamsInstagram / pharrell
Pharrell Williams
"Buffalo Bills"-Spieler während der amerikanischen NationalhymneBrett Carlsen/Getty Images
"Buffalo Bills"-Spieler während der amerikanischen Nationalhymne
Spieler der "New England Patriots" während der NationalhymneJim Rogash/Getty Images
Spieler der "New England Patriots" während der Nationalhymne


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