Der Star bin ich! Der Fußballprofi Pierre-Emerick Aubameyang (28) sorgte jahrelang bei den Fans von Borussia Dortmund mit seinen Toren und seiner Sprintgeschwindigkeit für Jubel. Jetzt kippen diese Emotionen allerdings in eine andere Richtung. Der Gabuner möchte sich nämlich zu einem Vereinswechsel zu Arsenal London streiken. Damit wächst die Liste seiner Eskapaden und Fehltritte immer weiter. Und die Liste war vorher schon lang!

Der mehrfach als "Afrikas Fußballer des Jahres" ausgezeichnete Profi liebt Extravaganz und Glamour. Besonders an schnelle Autos hat er sein Herz verloren. 2013 fuhr er mit seinem Porsche Cayenne mit 77 Kilometern pro Stunde durch eine 30er-Zone. Auch Falschparken ist für ihn kein Problem – seinen Lamborghini ließ er einmal mehrere Stunden lang vor einem Unterwäschegeschäft und einmal auf einem Behindertenparkplatz stehen. Doch der Sportler konnte sogar das noch toppen: Kurz zuvor soll er eine Stalkerin – angeblich mit Absicht – beinahe überfahren haben.

Dass der Teamgedanke nicht immer präsent ist, bewies der 28-Jährige, indem er sich das Logo seines persönlichen Sponsors Nike auf dem Hinterkopf rasieren lies. Sein Verein, der jedoch Verträge mit einem anderen Sportartikelhersteller hat, konnte darüber nicht lachen. Auch nicht, als er nach einem Spidermanjubel ein zweites Mal mit einer Maske ein Tor feierte. Diesmal hatte ihm sein Ausrüster eine "The Masked Finisher"-Maske, inklusive Logo, angefertigt. Für diese Aktion musste Auba 100.000 Euro Strafe zahlen. Auch mit langen Partynächten oder Shoppingtrips nach Mailand mitten in der Saison machte er sich keine Freunde bei seinem Arbeitgeber.

Anfang Januar brachte Aubameyang – unerlaubterweise – seine Familie mit zum BVB-Trainingslager ins Hotel. Wenig später schwänzte er eine Mannschaftssitzung und wurde dann für die folgenden Spiele gesperrt. Während sein Team auswärts in Berlin antrat, kickte er mit seinen Kumpels in einer Indoorhalle und trug dabei ausgerechnet ein Trikot des Ex-Borussia-Spielers Ousmane Dembélé (20) – der Franzose hatte sich im vergangenen Sommer einen Vereinswechsel nach Barcelona erkämpft. Es macht den Anschein, als wolle sich der Ausnahmesportler mit aller Gewalt aus dem Team kicken. Auch Dortmund scheint von den Mätzchen des Stürmerstars die Nase voll zu haben – und verhandelt nun mit FC Arsenal über einen möglichen Transfer.

Pierre-Emerick Aubameyang in seinem LamborghiniPATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images
Pierre-Emerick Aubameyang in seinem Lamborghini
Pierre-Emerick Aubameyang mit SpidermanmaskePATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images
Pierre-Emerick Aubameyang mit Spidermanmaske
Pierre-Emerick Aubameyang als "The Masked Finisher"PATRIK STOLLARZ/AFP/Getty Images
Pierre-Emerick Aubameyang als "The Masked Finisher"
Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane DembéléCHRISTOF STACHE/AFP/Getty Images
Pierre-Emerick Aubameyang und Ousmane Dembélé
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Es sind einfach zu viele. Dortmund sollte sich schleunigst von ihm trennen.
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Auba ist zwar ein verrückter Typ, aber eben auch ein genialer Fußballer.


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