Eine Stunde saß Harvey Weinstein (66) bei der Polizei – danach wurde er in Handschellen abgeführt. Der Filmproduzent hatte sich am Freitag den Behörden gestellt und Stellung zu den bisher zwei offiziellen Anklagen wegen Vergewaltigung und sexueller Nötigung genommen. In Verwahrung wurde Weinstein nicht genommen: Für eine Million Dollar kaufte er sich frei und wird bis zu seinem Prozess mit einer elektronischen Fußfessel überwacht.

Wie TMZ berichtet, legte ein Gericht in Manhatten nach dem Aufenthalt auf der Wache die Bedingungen für seine vorläufige Freilassung fest: Neben der gezahlten, rund 857.000 Euro hohen Kaution, darf der 66-Jährige die US-Bundesstaaten New York und Connecticut nur mit Erlaubnis verlassen. Außerdem musste die Hollywood-Größe seine Pässe abgeben, um nicht das Land zu verlassen und damit untertauchen zu können – ein Ortungsgerät am Fußknöchel hindert ihn ebenfalls daran.

Eine der zwei Anklagen stammt von Schauspielerin Lucia Evans. Sie soll von Weinstein im Jahr 2004 zum Oralsex gezwungen worden sein. Eine weitere Frau wirft ihm vor, sie vergewaltigt zu haben. Der Angeklagte beteuert jedoch weiterhin seine Unschuld. Insgesamt meldeten sich mehr als 40 Frauen, vom Film-Mogul sexuell belästigt und bedrängt worden zu sein.

Hollywood-Produzent Harvey Weinstein am 25. Mai 2018Kevin Hagen / Getty Images
Hollywood-Produzent Harvey Weinstein am 25. Mai 2018
Harvey Weinstein (m.) im Gericht, Mai 2018Getty Images / o.A.
Harvey Weinstein (m.) im Gericht, Mai 2018
Benjamin Brafman und Harvey Weinstein im Mai 2018Getty Images / o.A.
Benjamin Brafman und Harvey Weinstein im Mai 2018


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