Im Rudersport gehörte er zu den ganz Großen – die Rede ist von Roland Baar, der als Schlagmann des Deutschlandachters in den Neunzigern zahlreiche Erfolge gefeiert hatte. Er war fünffacher Weltmeister und sicherte sich bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona die Bronze-Medaille – 1998 war ihm sogar vom Weltruderverband FISA die Thomas-Keller-Medaille verliehen worden. Wie jetzt bekannt wurde, ist Roland nun im Alter von 53 Jahren gestorben.

"Am vergangenen Wochenende verstarb unser Ehrenmitglied Prof. Dr. Roland Baar bei einem Autounfall", gab der Hannoversche Ruder-Club jetzt auf seiner Webseite bekannt. Weitere Details über den plötzlichen Tod des Gifhorners sind bislang nicht bekannt. "Wer ihn kannte, wird ihn als nachdenklichen und bescheidenen Menschen und einen Freund der wenigen, aber wohl bedachten Worte in Erinnerung behalten. Unsere Anteilnahme gilt seiner Frau Kathrin und seinen beiden Kindern." Nach seiner aktiven Laufbahn blieb er dem Sport verbunden, so unter anderem als Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees.

Roland ist nicht der einzige Olympia-Star, der in diesem Jahr plötzlich verstarb. Sport-Fans mussten sich bereits im Januar von Eisschnellläuferin Miyako Sumiyoshi verabschieden – sie galt ebenfalls als absolutes Ausnahmetalent und starb unter mysteriösen Umständen im Alter von 30 Jahren.

Frank Richter und Roland BaarRust, Fritz
Frank Richter und Roland Baar
Miyako Sumiyoshi bei den Olympischen Winterspielen 2014Quinn Rooney / Staff / Getty Iamges
Miyako Sumiyoshi bei den Olympischen Winterspielen 2014
Miyako Sumiyoshi, Olympia-Teilnehmerin 2014Atsushi Tomura/GettyImages
Miyako Sumiyoshi, Olympia-Teilnehmerin 2014


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