Eine mangelhafte Organisation, dramatische Zustände, horrende Getränkepreise und sengende Hitze! Beim Konzert von Rüpelrocker und Ex-Oasis-Sänger Liam Gallagher (45) und Queens of the Stone Age am Samstag im Londoner Finsbury Park drehten die Festival-Besucher durch. Bei einer Temperatur von 30 Grad in der Sonne war nicht nur die Luft aufgeheizt. Die langen Wartezeiten an den Toiletten und den Bars ließen die Rock-Fans toben.

Einige Zuschauer prügelten sich, andere rissen Zäune ein, um nicht von den Menschenmassen erdrückt zu werden. Die Security, die Ordner und die Polizei hätten die Kontrolle verloren, berichtet die britische Zeitung Mirror. Der Geschäftsführer von UK Music, Michael Dugher, twitterte, dass es das schlimmste Besucher-Management gewesen sei, das er jemals gesehen habe. Mitgebrachte Getränke wurden am Eingang von der Security beschlagnahmt. Was folgte, waren zwei bis drei Stunden des Wartens an der Bar und Wasser für drei britische Pfund (umgerechnet rund 3,40 Euro) an einem der heißesten Tage des Jahres. Das durstige Publikum sei außer sich geraten vor Wut.

Der Veranstalter Festival Republic hat sich bislang noch nicht zu den Vorkommnissen geäußert. Eine Vertreterin des Festival-Lizenzgebers Haringey Council lobte die Durchführung des Events: "Zusätzliche Maßnahmen wurden ergriffen, damit die Gäste den Park verlassen konnten, und alles lief gut." Fans hingegen sind anderer Meinung und fordern teilweise sogar den Ticketpreis von 60 britischen Pfund zurück.

Josh Homme, MusikerWENN.com
Josh Homme, Musiker
Liam Gallagher, Co-Sänger von OasisWENN.com
Liam Gallagher, Co-Sänger von Oasis
Liam Gallagher mit RasselnWenn
Liam Gallagher mit Rasseln
Schrecken euch solche Horror-Storys ab, auf Festivals zu gehen?224 Stimmen
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Ja, solche schlimmen Festivals nehmen leider immer mehr zu.
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Nein, das sind Ausnahmen. Die meisten Festivals verlaufen einwandfrei.


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