Der 8. Dezember 1980 war ein schwarzer Tag in der Musikgeschichte: Ex-Beatles-Mitglied John Lennon (✝40) wurde hinterrücks erschossen – der Täter war ein obsessiver und fanatischer Fan. Gegen 22:50 drückte Mark David Chapman (63) fünfmal den Abzug seines Revolvers – und beendete damit aus Ruhmsucht das Leben des friedliebenden "Give Peace A Chance"-Interpreten. Der Ehemann von Yoko Ono (85) sackte nach vier Treffern im Eingang eines New Yorker Apartmenthauses zusammen – und erlag im Krankenhaus seinen Schussverletzungen. Nun scheiterte zum zehnten Mal Chapmans Gnadengesuch.

Der gebürtige Texaner bekannte sich schuldig und wurde 1981 zu mindestens 20 Jahren Gefängnis bis lebenslänglich verurteilt – und die Haftstrafe wird auch mindestens noch zwei Jahre andauern. Die Nachrichtenagentur Associated Press zitiert einen Bescheid der zuständigen Bewährungskommission. In der Begründung heiße es, dass eine Entlassung "tendenziell die Schwere seines Verbrechens abmildern“ würde. Zugleich bestehe "Gefahr für die öffentliche Sicherheit, da jemand versuchen könne, Chapman aus Rache oder Ruhmsucht Schaden zuzufügen".

Seit 2000 bemüht sich der heute 63-Jährige, nach dem Ablauf seiner Mindeststrafe auf freien Fuß zu kommen – bislang vergeblich. Erst im August 2020 soll wieder darüber entschieden werden, ob Chapmans Haftstrafe zur Bewährung ausgesetzt wird.

Mark David ChapmanSplash News
Mark David Chapman
Yoko Ono, John Lennon und Paul McCartneyGetty Images
Yoko Ono, John Lennon und Paul McCartney
John LennonGetty Images
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