Er hatte alle Vorkehrungen für seine Beisetzung bereits vor seinem Tod getroffen: Am Samstag erlag der US-Senator John McCain (✝81) im Alter von 81 Jahren einem Gehirntumor. Vor über einem Jahr war bei dem Politiker dieser aggressive Krebs entdeckt worden. Nach der Diagnose plante er schon seine Beerdigung und machte sich Gedanken über seine Trauerredner: McCain wollte auf gar keinen Fall Donald Trump (72) bei seinem Begräbnis dabei haben!

Wie The New York Times im Mai 2018 berichtete, hatte der Vietnamkriegs-Veteran zu dem Zeitpunkt schon mit der Planung seiner Trauerfeier begonnen. Seine Vertrauten hätten dem Weißen Haus mitgeteilt, dass Vizepräsident Mike Pence an der Zeremonie in Washingtons National Cathedral teilnehmen soll und nicht Trump. McCains Familie habe nun bestätigt, dass der amtierende US-Präsident bei diesem Ereignis unerwünscht sei. Stattdessen habe sich der fünffache Vater Reden seiner ehemaligen Konkurrenten George W. Bush (72) und Barack Obama (57) gewünscht.

Das Verhältnis zwischen Trump und McCain war schon seit Längerem ziemlich zerrüttet. Der langjährige Senator des US-Bundesstaats Arizona entpuppte sich als einer der schärfsten Kritiker des Staatsoberhauptes. Trumps Sympathien hielten sich ebenfalls in Grenzen. "Er war kein Kriegsheld", äußerte sich der Unternehmer 2015 abfällig über McCains Einsatz im Vietnamkrieg.

John McCain, US-amerikanischer PolitikerGetty Images
John McCain, US-amerikanischer Politiker
George W. Bush, Michelle Obama und Barack Obama in DallasTom
George W. Bush, Michelle Obama und Barack Obama in Dallas
Donald Trump im Mai 2018Jim Watson / Getty Images
Donald Trump im Mai 2018
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