Beim diesjährigen Eurovision Song Contest am 12. Mai in Lissabon holte die israelische Sängerin Netta Barzilai (25) mit dem Titel "Toy" die meisten Punkte und somit den Sieg in ihre Heimat. Denn die Spielregeln des Wettbewerbs sagen: Der ESC wird im Land des Vorjahressiegers ausgetragen. Im Fall von Netta wäre das aber fast nicht passiert, denn der Stimmgewalt wurde Plagiat vorgeworfen.

Im Juli kam der Vorwurf auf, dass der Rhythmus von Nettas Siegersong "Toy" große Ähnlichkeiten mit dem Track "Seven Nations Army" der US-amerikanischen Rockband The White Stripes habe. Würde das der Wahrheit entsprechen, wäre die 25-Jährige im Nachhinein disqualifiziert worden und Israel somit nicht als Austragungsort für den ESC 2019 infrage gekommen. Doch wie die offizielle Homepage des internationalen Musikwettbewerbs nun verkündete, findet der einstiege Grand Prix im kommenden Jahr nun offiziell in der israelischen Küstenstadt Tel Aviv statt. Die Anschuldigungen des Songklaus wären damit ebenfalls vom Tisch.

Neben Tel Aviv stand auch Jerusalem als Veranstaltungsort zur Debatte. Doch die israelische Hauptstadt gilt aus politischen Gründen als heikel, weil es sie ein zentraler Streitpunkt im Nahostkonflikt zwischen Israel und den Palästinensern ist. Darum setzte sich Tel Aviv unter anderem im Wettbewerb gegen Jerusalem durch.

Netta Barzilai, Siegerin des ESC 2018Fransisco Leong/AFP/Getty Images
Netta Barzilai, Siegerin des ESC 2018
Netta Barzilai in LondonRocky/WENN.com
Netta Barzilai in London
Netta Barzilai 2018 beim Christopher Street Day in BerlinAEDT/WENN.com
Netta Barzilai 2018 beim Christopher Street Day in Berlin
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