Skandal nach dem Eurovision Song Contest! Netta Barzilai (25) holte in diesem Jahr für Israel den Titel in dem beliebten Musikwettstreit. Ihr Song "Toy" ging beim Publikum ins Ohr und rief anscheinend auch Erinnerungen hervor. Nun steht nämlich der Vorwurf im Raum, dass das Stück einem anderen bekannten Hit zu ähnlich sei. Sollte sich diese Behauptung beweisen lassen, könnte das für Netta schlimme Folgen haben.

Wie die Deutsche Presseagentur berichtete, hat die Universal Music Group die Komponisten Doron Medalie und Stav Beger darauf aufmerksam gemacht, dass ihr Werk dem Song "Seven Nations Army" von The White Stripes verdächtig ähnlich sei. Laut ihrem Schreiben ginge es dabei mehr um den Rhythmus, als die Melodie oder den Text. Nach den Regeln des ESC muss das Gewinnerlied ein Original sein. Somit könnte – sollten die Anschuldigungen sich beweisen lassen – Netta nachträglich disqualifiziert werden und damit würde Israel den Wettbewerb 2019 auch nicht mehr ausrichten dürfen.

Vor Gericht geht das Ganze zunächst nicht. "Es wurde kein Rechtsanspruch erhoben, in dem Brief ging es nur um eine vorläufige Klarstellung zu diesem Thema", erklärte Nettas Manager israelischen Medien. Komponist Doron Medalie wolle nun in Los Angeles das Gespräch mit der Plattenfirma suchen.

Netta Barzilai, Siegerin des ESC 2018Fransisco Leong/AFP/Getty Images
Netta Barzilai, Siegerin des ESC 2018
The White Stripes in "The Daily Show with Jon Stewart"Scott Gries/Getty Images
The White Stripes in "The Daily Show with Jon Stewart"
Netta Barzilai, israelische ESC-Kandidatin 2018JACK GUEZ/AFP/Getty Images
Netta Barzilai, israelische ESC-Kandidatin 2018
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