Sparfuchs oder Verschwender – na was denn nun? Erst vor wenigen Tagen musste sich Prinz Charles (70) über Vorwürfe ärgern, er verschleudere die Steuern der britischen Bürger. Stein des Anstoßes war vor allem ein privater Reiseabstecher bei seinem Staatsbesuch in Australien, der rund 12.000 Euro verschlungen haben soll. Schon in den Vorjahren standen Charles' Kosten in der Kritik, wobei es gerade beim Personal um Millionen ging. Nun zeichnet sich ein ganz anderes Bild: Der Prince of Wales soll sogar dafür Sorge tragen, dass seine alten Anzüge geflickt werden können.

Wie der englische Telegraph berichtet, halten die Schneider von "Anderson & Sheppard" eine spezielle Box mit Verschnitten bereit, die für die Maßanzüge des britischen Thronfolgers nicht verwendet wurden. Die Stoffe sollen im Notfall für Ausbesserungen dienen. John Hitchcock, altgedienter Geschäftsführer der Schneiderei, verriet in einer Sonderausgabe des Country Life Magazins, der Prinz bestehe auf britische Stoffe aus kleinen Manufakturen – seit mehr als drei Jahrzehnten schon.

John Hitchcock habe das Sammelsurium "an den Nähkorb seiner Großmutter erinnert". Er habe mit Charles auch lange über die Werte des traditionellen Handwerks und der Genügsamkeit gesprochen. Ein Detail am Rande: Einige Reste werden angeblich verwendet, um Jacken für die Hunde von Prinz Charles zu schneidern.

Prinz Charles mit seinen Söhnen, Schwiegertöchtern, Enkeln und seiner Frau Herzogin CamillaMEGA
Prinz Charles mit seinen Söhnen, Schwiegertöchtern, Enkeln und seiner Frau Herzogin Camilla
Queen Elizabeth II. und Prinz CharlesChris Jackson/Getty Images
Queen Elizabeth II. und Prinz Charles
Herzogin Camilla und Prinz Charles in WalesChris Jackson/Getty Images
Herzogin Camilla und Prinz Charles in Wales
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