Ein freudiger Moment für Kristina Vogel (28). Die Bahnrad-Olympiasiegerin musste vor fast fünf Monaten einen schrecklichen Schicksalsschlag verkraften. Die 28-jährige Sportlerin kollidierte beim Training mit einem niederländischen Sportler, wurde daraufhin notoperiert. Die Diagnose: Ihr Rückenmark wurde am siebten Brustwirbel durchtrennt, weshalb sie nun an den Rollstuhl gebunden ist. Ihren Lebensmut hat die Sportlerin nicht verloren, sie bleibt stets positiv. Und mit viel Energie zeigte sich Kristina am Samstag auch im Velodrom in Berlin, dort wurde ihr ein Preis verliehen!

Am Rande des Heim-Weltcups wurde die elffache Weltmeisterin als Deutschlands Radsportlerin des Jahres ausgezeichnet, wie Bild berichtet. Bei ihrer Ankunft auf der Bühne des Events wurde Kristina von den anwesenden Gästen mit tosendem Applaus und Standing Ovations empfangen. Die Auszeichnung wurde ihr von Bundesaußenminister Heiko Maas überreicht. Von der positiven Atmosphäre war die Erfurterin ganz überwältigt, wie sie ins Mikrofon sprach: "Es ist schön, alle wiederzusehen. Ich habe gar nicht so viel Zeit für alle. Ein Drücker, ein Knutscher – dann kommt schon der nächste."

Die Goldmedaillengewinnerin hat sich ins Leben zurückgekämpft, auch wenn es für sie nicht leicht war. "Ich habe jahrelang gekämpft, dass die Muskeln wachsen und meine Beine dicker werden. Und nach zwei Monaten ohne Bewegung fängt man bei null an. Das ist gemein", gab sie kürzlich auf einer Pressekonferenz zu.

Kristina Vogel im November 2017
Getty Images
Kristina Vogel im November 2017
Kristina Vogel 2019
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Kristina Vogel 2019
Kristina Vogel 2019 in Monaco
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Kristina Vogel 2019 in Monaco


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