Was für tragische Nachrichten von Bahnradfahrerin Kristina Vogel (27)! Die Sportlerin war Ende Juni beim Training auf einer Betonbahn in Cottbus verunglückt. Sie stieß mit einem niederländischen Kollegen zusammen. Mit einem Hubschrauber wurde sie damals schwer verletzt in eine Klinik geflogen, musste sich danach mehrfachen Operationen unterziehen. Lange wurde über ihren gesundheitlichen Zustand nichts preisgegeben. Nun gibt es die traurige Gewissheit: Kristina bleibt querschnittsgelähmt.

Am 26. Juni hatte sich der schlimme Unfall zugetragen. Gegenüber dem Magazin Spiegel sprach die zweifache Sprint-Olympiasiegerin jetzt über ihre Diagnose. "Es ist scheiße, das kann man nicht anders sagen. Egal wie man es verpackt, ich kann nicht mehr laufen", sagte die 27-Jährige. Schon Ende Juli hatte sie die Intensivstation verlassen können, ließ allerdings eine Nachrichtensperre über ihren Zustand verhängen. "Ich wollte nicht, dass man mich so verletzt sieht", begründete sie diese Entscheidung.

Dennoch will Kristina ihren Lebensmut nicht verlieren. "Aber was soll ich machen? Ich bin immer der Meinung, je schneller man eine neue Situation akzeptiert, desto besser kommt man damit klar", erklärte sie tapfer. Am siebten Brustwirbel wurde ihr Rückenmark bei dem Crash durchtrennt.

Kristina Vogel, Olympiasiegerin
Odd Andersen/AFP/Getty Images
Kristina Vogel, Olympiasiegerin
Kristina Vogel bei den Weltmeisterschaften 2017 in Hong Kong
Kevin Lee/Getty Images
Kristina Vogel bei den Weltmeisterschaften 2017 in Hong Kong
Kristina Vogel, Olympia-Siegerin 2012 und 2016
Getty Images
Kristina Vogel, Olympia-Siegerin 2012 und 2016


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