Ignoriert Deutschland die Missbrauchsvorwürfe gegen R. Kelly (52)? In den USA befindet sich der US-Soulsänger seit Langem wegen zahlreicher massiver Anschuldigungen im Kreuzfeuer der Medien. Der Musiker wird von vielen Radiostationen nicht mehr gespielt, immer mehr Künstler und Kollegen distanzieren sich von ihm. Das scheint R. Kelly, der unter anderem mit dem Hit "I Believe I Can Fly" auch in Deutschland ein Star wurde, nicht davon abzuhalten, nach Deutschland zu kommen. Allerdings regt sich dagegen nun Widerstand.

Die Kampagne #rkellystummschalten möchte jetzt die zwei geplanten Deutschland-Konzerte verhindern. R. Kelly soll am 12. April in der Ludwigsburger Arena und zwei Tage später in der Sporthalle Hamburg auftreten. "Das ist ein Skandal, denn R. Kelly werden von diversen Seiten der Besitz von Kinderpornographie, Sex mit Minderjährigen, Freiheitsberaubung, sexueller, körperlicher und emotionaler Missbrauch vorgeworfen", heißt es auf der change.org-Seite der Aktion.

Für eines der beiden Konzerte wird sogar ein Meet and Greet mit dem umstrittenen 52-Jährigen angeboten. Bislang scheinen die Proteste nicht den gewünschten Erfolg gebracht zu haben – wie Noisey berichtet, sollen die Auftritte wie geplant stattfinden.

R. Kelly im März, 2019
Getty Images
R. Kelly im März, 2019
R. Kelly 2013 in Los Angeles
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R. Kelly 2013 in Los Angeles
R. Kelly mit seinem Anwalt Steve Greenberg, 2019
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R. Kelly mit seinem Anwalt Steve Greenberg, 2019
Würdet ihr zum Konzert von R. Kelly gehen?454 Stimmen
97
Ja, die Untersuchungen laufen noch – außerdem kann man die Musik doch von den Vorkommnissen trennen
357
Nein, dass der hier noch auftreten darf, ist ein Unding!


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