Das wird ihn wohl noch eine Weile verfolgen: Maroon 5-Frontmann Adam Levine (39) hatte sich noch vor dem Auftritt dafür gerechtfertigt, warum er und die Band während der Halbzeit des Super Bowl auftreten werden. Doch für Mark Geragos (61), den Anwalt von NFL-Spieler Colin Kaepernick (31), dessen Protest gegen Polizeigewalt Anstoß für die Super-Bowl-Kontroverse war, ist das Thema damit noch lange nicht vorbei: Er hält Adams Statement für nichts als eine billige Ausrede!

Im Interview mit Entertainment Tonight hatte der Sänger erklärt, dass die Entscheidung das Ergebnis einer langen Selbstreflexion gewesen sei. Er sei in sich gegangen und habe nach seinen Gefühlen gehandelt. Mit der Kritik hätte die Band gerechnet, doch er wolle weitermachen: "Wir möchten davon Abstand nehmen und durch die Musik sprechen." Colins Anwalt reagiert darauf in der abc-Show Good Morning America mit deutlichen Worten: "Wenn überhaupt, ist es nur eine Ausrede, wenn man anfängt zu erklären: 'Ich bin kein Politiker, sondern mache nur Musik.' Die meisten Musiker, die irgendein Bewusstsein dafür haben, verstehen was hier passiert." Für Geragos hätte keiner der Künstler zusagen dürfen und sich stattdessen in Erinnerung rufen sollen, wofür Colin kämpft.

Im Vorfeld hatten Superstars wie Rihanna (30) oder Pink (39) zur Halbzeitshow abgesagt, Cardi B (26) habe sogar die Bedingung gestellt, dass Colin Kaepernick, der seit der NFL-Saison 2017 vereinslos ist, wieder spielen soll.

Maroon 5 mit Big Boi und Travis Scott beim Super BowlGetty Images
Maroon 5 mit Big Boi und Travis Scott beim Super Bowl
Adam Levine beim Auftritt von Maroon 5 in der Halbzeit des Super Bowls 2019Getty Images
Adam Levine beim Auftritt von Maroon 5 in der Halbzeit des Super Bowls 2019
Adam Levine bei einem Maroon 5-Konzert im April 2018Getty Images
Adam Levine bei einem Maroon 5-Konzert im April 2018


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