Woody Allen (83) legt sich mit Amazon an! Bereits seit den 90er-Jahren kursieren Missbrauchsgerüchte um den Hollywoodstar. Durch die #MeToo-Debatte erlitt der Regisseur jetzt auch finanziellen Schaden, da Amazon sein neuestes Filmprojekt nicht mehr unterstützen wollte. Der E-Commerce-Gigant begründete die Verweigerung des Budgets mit dem Vorwurf, der Komiker habe sich an seiner Adoptivtochter vergriffen. Jetzt hat er eine Millionenklage wegen Vertragsverletzung eingereicht!

Wie die New York Times berichtet, verlange der 83-Jährige rund 68 Millionen Dollar, umgerechnet fast 60 Millionen Euro, als Ausgleich für den entstandenen Schaden. Er und seine Anwältin seien der Meinung, Amazon habe sich dazu verpflichtet, die Kosten seines aktuellen Filmprojekts "A Rainy Day in New York" zu tragen. Letztes Jahr habe der Konzern dann plötzlich versucht, sich aus dem Vertrag zurückzuziehen und habe einfach nicht bezahlt.

Seine Adoptivtochter Dylan Farrow beschuldigt Woody, sie 1992 im Alter von sieben Jahren auf dem Dachboden ihres Hauses vergewaltigt zu haben. Erstmals aufgekommen waren diese Vorwürfe während des Sorgerechtsstreits zwischen Woody und seiner Ex-Freundin Mia Farrow (74).

Woody Allen bei einer Veranstaltung in New York, 2017
Getty Images
Woody Allen bei einer Veranstaltung in New York, 2017
Woody Allen bei der Premiere von "Crisis in Six Scenes"
Rob Kim / Getty Images
Woody Allen bei der Premiere von "Crisis in Six Scenes"
Dylan Farrow in New York
Mayer RCF / Splash News
Dylan Farrow in New York


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