Woody Allen (78) steht schon seit 1992 unter Verdacht, seine damals siebenjährige Adoptivtochter Dylan Farrow sexuell missbraucht zu haben. Dylan veröffentlichte am Samstag einen offenen Brief, in dem sie die Vorwürfe erneut publik machte. Erst jetzt erfolgte auch eine Reaktion von Seiten des Beschuldigten.

Wie unter anderem FOX News berichtet, schrieb Woodys Pressesprecherin Leslee Dart eine E-Mail an die New York Times, in der es heißt: "Mr. Allen hat den Artikel gelesen und ihn für unwahr und schändlich befunden". Auch Woody Allens Anwalt reagierte sofort: "Es ist tragisch, dass diese Geschichte, die von einer rachsüchtigen Geliebten erfunden wurde, nach 20 Jahren wieder zum Vorschein kommt, nachdem sie von unabhängigen Autoritäten geprüft und zurückgewiesen wurde. Die Schuld für Dylans Verzweiflung liegt weder bei Dylan noch bei Woody Allen."

Damals soll Woody Allen Dylan auf einem Dachboden unsittlich berührt haben, wurde aber nie für ein derartiges Verbrechen verurteilt. Die Vorwürfe wurden 1992 laut, kurz nachdem der Regisseur mit Soon-Yi Previn (43), der Adoptivtochter von Mia Farrow (68), angebändelt hatte, mit der er seit 1997 verheiratet ist.

Woody Allen bei einem Screening von "Wonder Wheel"
Dimitrios Kambouris / Getty
Woody Allen bei einem Screening von "Wonder Wheel"
Mia Farrow während des Drehs zu "Rosemarys Baby", 1967
Harry Benson / Hulton Archive / Getty Images
Mia Farrow während des Drehs zu "Rosemarys Baby", 1967
Woody Allen und Diane Keaton, 1970
Pierre Manevy / Getty Images
Woody Allen und Diane Keaton, 1970


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