Der plötzliche Tod des Olympiasiegers Maximilian Reinelt (✝30) erschütterte am vergangenen Montag die gesamte Sportwelt. Der erfolgreiche Ruderer des Deutschland-Achters war in einer Langlaufloipe der Schweizer Gemeinde St. Moritz tot aufgefunden worden. Was genau dazu geführt hat, ist laut eines Polizeistatements noch nicht geklärt. Nun nahmen Weggefährten und Sportkollegen des Ruderverbands mit emotionalen Worten Abschied von dem noch viel zu jungen Athleten.

Gegenüber Bild verabschiedeten sich nun enge Ruderbekanntschaften des verstorbenen Sportlers. "Max gehörte mit zu den besten Ruderern, die je im Deutschland-Achter gesessen haben. Er war ein herausragender Ruderer, Athlet und Mensch, auf den man sich permanent verlassen konnte. Dazu war er sehr hilfsbereit und sehr bescheiden. Auch war er sehr musikalisch und kreativ", erklärte Martin Sauer, der aktuelle Steuermann des Deutschland-Achters. Auch Hannes Ocik saß mehrere Saisons mit Maximilian im Kahn und stellte bedauernd fest: "Max war immer ein Vollgas-Mensch. Einer, der sich in allen Lebenslagen zu hundert Prozent reingehängt hat – im Training, in Wettkämpfen und abseits des Achters im Medizinstudium. Er war immer Feuer und Flamme."

Auch der Manager des Deutschland-Achters Carsten Oberhagemann zeigte sich nach der Todesnachricht äußerst bedrückt: "In unseren Gedanken ist Maximilian mehr als der Sportler und Olympiasieger, mehr als nur Teil des Teams Deutschland-Achter. Er war in erster Linie ein Freund, jemand auf den wir uns nicht nur im Training und Wettkampf, sondern im gesamten Leben verlassen konnten." Sogar IOC-Präsident Thomas Bach (65) bewegt der frühe Tod des Ausnahmesportlers. Er halte ihn als einen sehr sympathischen Menschen und großartigen Athleten in Erinnerung.

Martin Sauer, Steuermann des Deutschland-AchtersGetty Images
Martin Sauer, Steuermann des Deutschland-Achters
Hannes Ocik, deutscher Ruder-StarInstagram / hannes_ocik
Hannes Ocik, deutscher Ruder-Star
Thomas Bach, IOC-PräsidentGetty Images
Thomas Bach, IOC-Präsident


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