Eine Dokumentation spaltet die Welt: "Leaving Neverland" ist eine umfassende Anklage gegen den verstorbenen King of Pop Michael Jackson (✝50). Es ist zugleich die umstrittenste Doku des Jahres. Aus guten Gründen: Produziert wurde der Film von Wade Robson (36) und James Safechuck, die den Sänger noch zu dessen Lebzeiten vor Gericht vom Vorwurf des sexuellen Missbrauchs entlastet hatten. Ihre heutigen Vorwürfe sieht daher mancher kritisch. Auch Musiker T.I. merkt an, der Angeklagte könne sich nun nicht mehr wehren.

Auf seinem Instagram-Account veröffentlichte der Rapper ein Interview mit Michael Jackson aus dem Jahr 1999, in dem der Sänger seinen Umgang mit Kindern mit drastischen Worten verteidigt: "Ich würde mir eher die Pulsadern aufschlitzen, als Kindern etwas anzutun. Ich könnte das niemals…" Dazu mahnt T.I. an, stets beide Seiten zu Wort kommen zu lassen und stellt fest: "Tote können nicht sprechen. Also worum geht es? Darum, eine weitere schwarze Legende zu zerstören?"

Besonders schlimm finde der 38-Jährige das Argument vieler Kläger, Michael habe sich bekanntermaßen gern mit Kindern umgeben. "Die Menschen sagen immer: 'Warum hat er so viel Zeit mit Kindern verbracht', schon das führt den Gedanken doch ad absurdum, dass er keinen Sex mit ihnen wollte." Er selbst empfinde diese Art der Argumentation als "Schlag ins Gesicht unzähliger Männer, die heute mit oder für Kinder und ihr Wohlergehen arbeiteten…"

T.I. in New YorkGetty Images
T.I. in New York
Michael Jackson bei einem Konzert in Neuseeland 1996Getty Images
Michael Jackson bei einem Konzert in Neuseeland 1996
T.I. auf der Bühne bei der TIDAL X: 1015 Show in New York CityBryan Bedder/Getty Images for TIDAL
T.I. auf der Bühne bei der TIDAL X: 1015 Show in New York City


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