Sie bewies Mut, sie ging an die Öffentlichkeit. US-Schauspielerin Rose McGowan (45) zählte zu den ersten Frauen, die Filmmogul Harvey Weinstein (67) öffentlich des sexuellen Missbrauchs beschuldigten. Sie gab an, 1997 von Weinstein vergewaltigt worden zu sein. Auch der folgende Skandal traf Rose hart, denn sie durchlebte die furchtbaren Momente in der Diskussion immer wieder neu. Ohne ihre Hunde, bekennt die Schauspielerin heute, hätte sie diese Zeit kaum überstanden.

Im Interview mit dem Magazin Psychologies erzählt Rose, dass es gerade die kleinen Dinge seien, die sie gerettet haben. "Ich liebe es zu reisen, neue Orte zu sehen, neue Menschen zu treffen; einfache Dinge, wie eine schöne Tasse Tee oder ein gutes Buch. Das Lesen entführt mich in eine neue Welt und schenkt meinem Kopf eine Auszeit." Dann fügt sie hinzu: "Hunde machen mich ebenfalls glücklich … Die Hunde, die ich hatte, als ich in Hollywood war, haben mein Leben gerettet."

In Hollywood, erzählt Rose, herrsche eine "kultartige Mentalität". Es gebe in dieser Stadt nur eine große Industrie. "Das ist alles, worüber die Leute reden und sie halten an diesen illusorischen Regeln fest, die schon vor Jahren aufgestellt wurden, um die Studio-Bosse zu besänftigen." Sie habe geholfen, diese Illusionen zu Entmystifizieren: "Es fühlt sich an wie eine neue Ära, die beängstigend und aufregend zugleich ist. Ich kann mein Leben jetzt für mich leben."

Rose McGowan in New York CityCraig Barritt/Getty Images for Turner
Rose McGowan in New York City
Rose McGowan in New York CityMichael Loccisano/Getty Images
Rose McGowan in New York City
"Charmed"-Darstellerin Rose McGowanFrederick M. Brown / Getty Images
"Charmed"-Darstellerin Rose McGowan


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