Harte Worte! Ende Januar hatte die Doku "Leaving Neverland" über Michael Jackson (✝50) beim Sundance Festival Premiere gefeiert. Anfang April kommt sie auch ins deutsche TV: ProSieben hat sich die Rechte an der Ausstrahlung gesichert. Aber sind manche Dinge, die in der umstrittenen Dokumentation geschildert wurden, so gar nicht passiert? Im Netz offenbarte Regisseur Dan Reed jetzt im Nachhinein einen Fehler: Er will eine Ungereimtheit in den Anschuldigungen gegen den King of Pop entdeckt haben!

Es geht dabei um einen angeblichen Vorfall, bei dem der Sänger den damals jungen James Safechuck in einer nachgebauten Bahnstation auf der Neverland-Ranch missbraucht haben soll. James gab in der Doku an, in den Jahren zwischen 1988 und 1992 Opfer von Michaels Taten gewesen zu sein. Laut Jackson-Biograf Mike Smallcombe sei der Bau der Bahn aber erst 1993 genehmigt und 1994 eröffnet worden – also zwei Jahre nach dem angegebenen Missbrauchsende. Mike machte das Twitter öffentlich, Regisseur Dan habe daraufhin mit einem Tweet reagiert: "Ja, es scheint keinen Zweifel am Datum der Station zu geben. Das Datum, bei dem sie falsch liegen, ist das Ende des Missbrauchs."

Rund um "Leaving Neverland" entwickelte sich ein neuer Medienrummel um den verstorbenen King of Pop. Dabei boykottieren nicht nur einige Radiosender Lieder des Musikers, es werden auch seine Songtexte neu interpretiert.

James Safechuck in "Leaving Neverland"Supplied by WENN.com
James Safechuck in "Leaving Neverland"
Dan Reed beim Sundance Film Festival 2019Getty Images
Dan Reed beim Sundance Film Festival 2019
Michael Jackson, King of PopGeorge Rose/Getty Images
Michael Jackson, King of Pop


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