Sein Tod war ein großer Schock für die Welt des Rudersports. Anfang Februar dieses Jahres verstarb Maximilian Reinelt (✝30) ganz plötzlich während seines Urlaubs in St. Moritz. Wie die Polizei wenig später bestätigte, sei der ehemalige Europameister und mehrfache Olympiamedaillengewinner beim Skilanglauffahren gestorben. Wenige Tage danach wurde er im Kreise seiner Liebsten beigesetzt. Erst jetzt wurde aber bekannt, woran der Sportler wirklich starb.

Wie die Deutsche-Achter GmbH jetzt mitteilte, habe Reinelt einen plötzlichen Herztod erlitten, der durch Herzrhythmusstörungen verursacht wurde. Die Unregelmäßigkeiten seien durch eine Sarkoidose ausgelost worden. An dieser Entzündungserkrankung habe der 30-Jährige gelitten, ohne dass sich Symptome gezeigt hätten. Die Krankheit sei aufgrund seines "gut abtrainierten Herzens" nicht auffällig gewesen, heißt es in dem Statement. Den Befund des Gerichtsmediziners habe man den Angehörigen des Verstorbenen schon in der vergangenen Woche mitgeteilt.

Als Mitglied des Achters sammelte er diverse Auszeichnung. So holte das Team 2012 in London die Goldmedaille und 2016 in Rio de Janeiro Silber. Nach den olympischen Spielen hatte Reinelt seinen Abschied aus dem Achter erklärt. Zuletzt hatte der gebürtige Ulmer geplant, ein Medizinstudium zu beginnen.

Maximilian Reinelt, deutscher RudererOT,IBRAHIM / ActionPress
Maximilian Reinelt, deutscher Ruderer
Maximilian Reinelt, Deutschland-Achter-TeilnehmerOt,Ibrahim
Maximilian Reinelt, Deutschland-Achter-Teilnehmer
Maximilian Reinelt im November 2011PUBLIC ADDRESS/ActionPress
Maximilian Reinelt im November 2011


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