Die Geburt ihres Kindes ist für eine Frau der wohl intimste Moment in ihrem Leben. Doch Adel verpflichtet, und selbst während der Wehen mussten die englischen Königinnen sich an die royalen Regeln halten. Doch eine dieser Traditionen wollte Elizabeth II. (92), damals noch Prinzessin, offenbar nicht hinnehmen. Die heutige Queen brach mit der Geburt von Thronfolger Charles (70) erstmals mit einer Konvention des Königshauses.

Der Historikerin Kate Williams zufolge, die sich auf königliche Geschichte spezialisiert hat, musste bei der Geburt königlicher Nachfahren immer ein wichtiges Staatsmitglied wie etwa der Premierminister anwesend sein. Das berichtete sie in einem Interview bei Channel 5 News. Während in früheren Jahrhunderten teilweise ein ganzer Hofstaat mit im Raum war, um die Geburt des Thronfolgers zu bezeugen, wartete zur Geburt der Queen ein Politiker vor der Tür. Doch als dann Elizabeth selbst ihr erstes Kind Charles zu Welt brachte, war damit ein für allemal Schluss! Ihr Vater, König George der VI, beendete diese Tradition.

"Königliche Geburten wurden immer von einem wichtigen Politiker bezeugt, und der Vater der Königin sagte nein. Er schaffte dieses Protokoll ab. Er sagte: 'Auch wenn es die Geburt des Thronfolgers ist, werden wir das nicht bezeugen lassen.'"

Prinz Charles, britischer ThronfolgerWENN.com
Prinz Charles, britischer Thronfolger
Queen Elizabeth II. in LondonGetty Images
Queen Elizabeth II. in London
Queen Elizabeth II. im März 2019Getty Images
Queen Elizabeth II. im März 2019


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