Ein Plädoyer für die Freiheit? Scientology und das Recht auf freie Meinungsäußerung, das passt für viele nur schwer zusammen – ganz anders geht es da Emmy-Preisträgerin Elisabeth Moss (36). Die Schauspielerin verteidigt ihren Glauben und fordert zugleich ihr persönliches Recht ein, sich kritisch mit ihrer religiösen Bewegung auseinanderzusetzen: So vertritt sie als Feministin ganz andere Ansichten als Scientology-Gründer L. Ron Hubbard, will der kirchlichen Gemeinschaft aber dennoch angehören!

Im Interview mit Daily Beast erklärt Elisabeth: "Was auch immer passiert, ich werde niemals jemandem das Recht nehmen, etwas zu sagen oder an etwas zu glauben. Und so kann auch mir dieses Recht niemand nehmen." Ohnehin, so Elisabeth, sei sie Sache kompliziert, denn sie könne immer nur über ihre persönlichen Erfahrungen und ihren eigenen Glauben reden. Fest stehe für sie aber: "Ich glaube an das Recht der freien Meinungsäußerung. Ich glaube daran, dass wir Menschen Dinge kritisieren können. Ich glaube an die Pressefreiheit." – Und all das sei sehr wichtig für sie.

Angesprochen auf die LGBTQ-kritische Haltung von Scientology betont sie: "Ich bin wirklich eine große Feministin und eine große Unterstützerin der LGBTQ-Community und ich glaube fest daran, dass Menschen in der Lage sein sollten, zu machen, was immer sie machen wollen, zu lieben, wen sie lieben wollen, die Person zu sein, die sie sein wollen, wer auch immer das ist."

Elisabeth Moss, Schauspielerin
Getty Images
Elisabeth Moss, Schauspielerin
Elisabeth Moss, Emmi-Preisträgerin
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Elisabeth Moss, Emmi-Preisträgerin
Elisabeth Moss im Januar 2019
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Elisabeth Moss im Januar 2019
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Find ich gut. So sollte man's machen.
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Es ist und bleibt eine Sekte.


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