Der hässliche Streit um das Millionenerbe von John Singleton (✝51) ist womöglich entschieden. Der Filmemacher, der 1991 mit "Boyz n the Hood" einen Meilenstein des afroamerikanischen Kinos geschaffen hatte, erlitt am 17. April 2019 einen Schlaganfall und lag bis zu seinem Tod zwölf Tage später im Koma. Noch während dieser Zeit gab es öffentlich Streit zwischen seiner Mutter Sheila Ward und seinen Kindern. Eine Enkelin warf ihrer Großmutter Geldgier vor. Nun ist ein bislang unbekanntes Testament aufgetaucht.

Der Inhalt von Johns letztem Willen ist zwar noch ein Geheimnis. Jedoch könnte allein seine Existenz eine schlechte Botschaft für seine Kinder sein, wie TMZ berichtete: Ohne Testament wäre das auf 35 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 31 Millionen Euro) geschätzte Vermögen des Regisseurs automatisch an seine sieben Kinder gegangen. Mutter Sheila hätte laut des Onlineportals keinen Cent gesehen – das könnte sich nun aber ändern.

Denn Shelia war nicht nur Johns Mutter, sondern auch seine Managerin. Da wäre es eine Überraschung, hätte er sie im Testament nicht bedacht – noch ist das alles aber reine Spekulation. Aktuell kennt offenbar nur Sheila den letzten Willen ihres berühmten Sohns. Sie werde das Testament demnach bald bei Gericht einreichen.

John Singleton, Regisseur
Getty Images
John Singleton, Regisseur
John Singleton spricht auf dem "TCM Classic Film Festival", 2016
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John Singleton spricht auf dem "TCM Classic Film Festival", 2016
John Singleton im Februar 2018 in Beverly Hills
Getty Images
John Singleton im Februar 2018 in Beverly Hills
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