Wer kennt sie nicht: Die Geschichte von der schönen Rose, die sich während einer Schiffspassage in den mittellosen Künstler Jack verliebt und ihn schließlich an das eisige Meer verliert! Mit Titanic hat der Regisseur James Cameron (64) nicht nur den Untergang des legendären Passagierschiffs verfilmt, sondern auch alle hoffnungslosen Romantiker dieser Welt beglückt. Doch wie ist das Meisterwerk entstanden – und was ging hinter den Kulissen vor sich? Hier kommen zehn überraschende Fakten zu "Titanic"!

"Ich fliege!"
Leonardo DiCaprio (44) alias Jack Dawson und Kate Winslet (43) alias Rose DeWitt Bukater sorgen auf der Schiffsreling für Romantik pur. Fast hätte diese Szene jedoch ganz anders ausgesehen: Die Hauptrollen sollten nämlich eigentlich mit anderen Hollywood-Stars besetzt werden. Neben Gwyneth Paltrow (46) und Madonna (60) wurden erst einmal Nicole Kidman (51), Jodie Foster (56), Cameron Diaz (46) und Sharon Stone (61) für die Rolle der Rose in Betracht gezogen, bevor die Wahl schließlich auf Kate fiel.
Männersache
Wäre es nach den Paramount Studios gegangen, hätte den sympathischen Jack entweder Matthew McConaughey (49) oder Tom Cruise (56) verkörpert – James Cameron bestand jedoch auf Leo und setzte sich durch. Auf Robert De Niro (75) in der Rolle des Kapitäns Smith musste Cameron jedoch verzichten: Der Schauspieler sagte wegen einer gastrointestinalen Entzündung ab, mit der er zu dem Zeitpunkt zu kämpfen hatte.

Zeichentrick
Neben der Szene auf der Reling ist Romantikern vor allem diejenige im Gedächtnis, in der Rose nackt auf dem Sofa liegt und Jack sie zeichnet. Doch tatsächlich ist nicht Leo DiCaprios Hand zu sehen – sondern die von James Cameron! Weil dieser jedoch Linkshänder und Leo Rechtshänder ist, musste die Szene in der Postproduktion gespiegelt werden.
Nackte Tatsachen
Zu der Episode mit der Aktzeichnung gibt es außerdem eine pikante Anekdote zu erzählen: Nachdem Kate Winslet die Szene gelesen hatte, entschied sie sich dazu, Leo beim ersten Kennenlernen nackt gegenüberzutreten – so ist es ihr gelungen, gleich einmal das Eis zu brechen!

Apropos Eis
Eigentlich sollte der Film nicht nach dem legendären Passagierschiff benannt werden, sondern "Planet Ice" heißen. Ein passender Name, wenn man bedenkt, mit welcher eisigen Kälte auch das Film-Team teilweise zu kämpfen hatte – vor allem während der Dreharbeiten im Wasser. Weil sich etwa Kate Winslet weigerte, einen Neoprenanzug zu tragen, zog sie sich direkt eine Lungenentzündung zu.
Der Untergang
Das Wasser stellte die Crew jedoch auch rein logistisch vor Herausforderungen. Für die Szene, in welcher der Raum mit dem großen Treppenaufgang geflutet wird, hatte das Team nur einen einzigen Versuch – denn im Verlauf der Szene wurde das komplette Set inklusive der Ausstattung zerstört.

Schaurig
Nachdem James Cameron das Drehbuch fertig geschrieben hatte, fand er heraus, dass sich tatsächlich ein gewisser Jack Dawson an Bord der historischen Titanic befunden hatte – und bei dem Unglück ebenso wie der fiktive Charakter ums Leben gekommen ist. So hat Cameron dem Mann aus Versehen ein Denkmal gesetzt und dafür gesorgt, dass er einen festen Platz in der Filmgeschichte hat.
Musikalischer Streitpunkt
Ebenfalls in das kollektive Gedächtnis aller Filmfans eingegangen ist Celine Dions (51) Mega-Hit "My Heart Will Go On". Jedoch auch nur ganz knapp: Wäre es nämlich nach James Cameron gegangen, hätte es in dem Film gar keine Musik gegeben.

Filmszene aus "Titanic" von 1997Getty Images
Filmszene aus "Titanic" von 1997
Kate Winslet und Leonardo DiCaprio in "Titanic"SIPA PRESS
Kate Winslet und Leonardo DiCaprio in "Titanic"
Kate Winslet in "Titanic"ActionPress
Kate Winslet in "Titanic"
Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in "Titanic"United Archives GmbH
Leonardo DiCaprio und Kate Winslet in "Titanic"
Bernard Hill in "Titanic"Rex Features / Rex Features
Bernard Hill in "Titanic"
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Ja, ich liebe den Film und weiß alles darüber!


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