Rammstein sorgt mal wieder für reichlich Diskussionen! Erst im März stand die Band erneut in der Kritik, weil die Musiker im Video zu ihrer neuen Single "Deutschland" als KZ-Häftlinge auftraten. Nun könnte es auch wegen eines älteren Clips mächtig Ärger geben: Vor 21 Jahren brachte die Gruppe ihren Song "Stripped" heraus. Damals wurden die Aufnahmen direkt von allen Plattformen entfernt, weil darin Szenen eines in NS-Propaganda-Films gezeigt werden. Nun ist das Musikvideo wieder verfügbar.

Am Samstag erschien der Clip auf dem YouTube-Kanal von Till Lindemann (56) und seinen Kollegen. Schon nach einem Tag gab es 1,3 Millionen Aufrufe. Die Kommentarfunktion wurde allerdings deaktiviert. Gleichzeitig luden die Musiker auch ein Making-of zu den Dreharbeiten hoch. Darin erklärt Frontmann Till: "Ich finde das Video heute immer noch toll. Damals sind alle durchgedreht. Es gab Künstler aus dem Ausland, die uns erschießen wollten. Ob man das heute noch mal machen würde, sei dahingestellt."

Das klang in einem Playboy-Interview von 2006 aber noch ganz anders: Damals erklärte er, dass er das Video nicht noch einmal veröffentlichen würde. "Weil ich müde bin zu hören, wir seien eine rechte Band. Das war ein Punkt, an dem ich mir gesagt habe: Da haben wir eine Grenze überschritten", begründete er seine Entscheidung.

Till Lindemann bei einem Rammstein-Konzert in Dänemark 2017UPPA / face to face / ActionPress
Till Lindemann bei einem Rammstein-Konzert in Dänemark 2017
Rammstein und Marilyn Manson bei einem Konzert in Berlin 2012Getty Images
Rammstein und Marilyn Manson bei einem Konzert in Berlin 2012
Rammstein auf dem Echo 2011Getty Images
Rammstein auf dem Echo 2011


Tipps für Promiflash? Einfach E-Mail an: tipps@promiflash.de