Immer mehr Frauen wehren sich. Mit der drohenden Verschärfung des Abtreibungsrechts in mehreren US-Bundesstaaten wächst der Protest. Nachdem Schauspielerin Alyssa Milano (46) zu einem Sex-Streik aufgerufen hat, meldet sich nun auch "Resident Evil"-Star Milla Jovovich (43) mit einem emotionalen Posting auf Instagram zu Wort. In diesem erzählt sie, dass sie 2017 eine Notfall-Abtreibung hatte – unter der sie bis heute noch immer sehr leidet.

"Ich mag es nicht, politisch zu werden. Und ich versuche es nur zu tun, wenn ich es wirklich muss. Und das ist so ein Moment", beginnt Milla und berichtet dann: "Ich selbst hatte vor zwei Jahren eine Notfall-Abtreibung. Ich war damals im vierten/fünften Monat schwanger und drehte in Osteuropa." Als bei ihr die Wehen vorzeitig einsetzten, sei ihr erklärt worden, dass sie für den notwendigen Eingriff bei vollem Bewusstsein sein müsse. "Es war die schlimmste Erfahrung, die ich je gemacht hatte. Bis heute habe ich Albträume davon."

Milla erinnert sich, sie sei "allein und hilflos" gewesen. Wenn sie sich vorstelle, dass Frauen unter noch schlimmeren Bedingungen abtreiben müssten, drehe sich ihr der Magen um. "Ich selbst bin damals in die schlimmsten Depressionen meines Lebens verfallen und musste extrem hart kämpfen, um da wieder herauszukommen." Monatelange sei sie isoliert gewesen. Keine Frau, so Milla, sollte das durchleben müssen. "Ich kann nicht schweigen, wenn so viel auf dem Spiel steht."

Milla Jovovich, SchauspielerinGetty Images
Milla Jovovich, Schauspielerin
Paul Anderson und Milla JovovichGetty Images
Paul Anderson und Milla Jovovich
Milla Jovovich bei der Premiere von Hellboy" in New York, April 2019Getty Images
Milla Jovovich bei der Premiere von Hellboy" in New York, April 2019


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