Keine Drachen, keine nackten Brüste und kein Kampf um einen eisernen Thron – kommt die neue HBO-Serie "Chernobyl" etwa besser an als ihr Vorgänger Game of Thrones? Anders als bei dem Fantasy-Epos handelt es sich in der im Mai erschienen Miniserie um eine wahre Begebenheit: Die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl. Hier flimmern zwar keine weißen Wanderer über den Bildschirm und sorgen für eine Extraportion Spannung, dafür geht es um eine reale Story, die unter die Haut geht. Kommt das bei den Zuschauern etwa besser an?

Ein Blick auf die Zahlen verrät, "Chernobyl" schlägt ein wie eine Bombe. Auf dem Bewertungsportal IMDb hat die Serie ganze 9,7 von 10 Sternen erhalten. Im Vergleich dazu hat GoT lediglich 9,4 Sterne abgesahnt. In einem offiziellen Statement erklärte HBO die Story wie folgt: "'Chernobyl' [...] dramatisiert die Geschichte des Atomunfalls von 1986, einer der schlimmsten von Menschen verursachten Katastrophen in der Geschichte – und der Opfer, die gebracht wurden, um Europa vor einer unvorstellbaren Katastrophe zu retten."

Dass sich die Erzählung von dem ukrainischen Desaster zu einem echten Serien-Highlight gemausert hat, ist aber eigentlich gar nicht verwunderlich. Schließlich nahm Breaking Bad-Regisseur Johan Renck die Zügel in die Hand. Auch "Mad Men"-Star Jared Harris (57) ist mit von der Partie und verkörpert den Nuklear-Physiker Valery Legasov.

Daenerys Targaryen, gespielt von Emilia Clarke, bei "Game of Thrones"Wiese/face to face, Actionpress
Daenerys Targaryen, gespielt von Emilia Clarke, bei "Game of Thrones"
Craig Mazin, Emily Watson, Jared Harris und Jessi Buckley aus der Serie "Chernobyl"Getty Images
Craig Mazin, Emily Watson, Jared Harris und Jessi Buckley aus der Serie "Chernobyl"
Jared Harris, SchauspielerGetty Images
Jared Harris, Schauspieler
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